Schimmelbefall lässt sich in vielen Fällen durch ausreichendes Lüften und angemessenes Heizen verhindern. So wird übermäßige Feuchtigkeit reduziert. Kommt es dennoch zu einem Schimmelbefall, kann dies an dem schlechten oder schadhaften baulichen Zustand des Gebäudes (z. B. an der schlechten Dämmung, Undichtigkeiten) oder einem Wasserschaden, z. B. durch einen Rohrbruch, liegen.
Feuchtigkeit mindern, für trockenere Luft sorgen – das bedeutet: Lüften und Heizen
Die Tipps in Kürze
- Bad und Küche nach Nutzung gut lüften, dabei Türen zu anderen Räumen geschlossen halten.
- Möglichst querlüften mit weit geöffneten Fenstern - Durchzug.
- Auch wenig genutzte Räume regelmäßig lüften.
- Fliesen und Duschen mit einem Wischer abziehen und trockenwischen.
- Heizen auf mindestens 16°C. In Gebäuden in schlechterem Bauzustand/mit schlechterer Dämmung sind höhere Mindesttemperaturen einzuhalten.
- Schlafzimmer 16-18°C, Wohnzimmer 20°C, Bad 20-22 °C, Küche 18-20°C, nachts runterregeln auf nicht weniger als 16°C.
- Luftfeuchtigkeit im Winter sollte 30-45% und im Sommer 45-65% betragen.
- Beim Zusammensein vieler Menschen ist häufiger zu lüften.
- Bei Außenwänden auf einen Abstand von 5-10 cm Abstand zwischen Möbeln und Wand achten.
- Heizkörper nicht verdecken durch Gardinen oder zu nah gestellte Möbel.