620 neue Hamburger Lehrkräfte zum Schulanfang

Sie werden immer jünger und die meisten beginnen an den Stadtteilschulen

  • Schule, Familie und Berufsbildung
Zwei Frauen und ein Mann im Rathaus
Feierlicher Senatsempfang für Hamburgs neue Lehrkräfte im Rathaus Philine Hamann

Mit einem feierlichen Senatsempfang am Montag dieser Woche im Festsaal des Hamburger Rathauses hat Bildungssenatorin Ksenija Bekeris die diesjährigen neuen Lehrkräfte willkommen geheißen. Bereits am 1. August haben insgesamt 620 neue Lehrerinnen und Lehrer ihren Dienst an Hamburgs Schulen angetreten, 80 mehr als im Vorjahr. Zusammen mit den bereits im Februar eingestellten 324 neuen Lehrkräften begrüßt die Hansestadt in diesem Jahr damit bereits 944 neue Lehrkräfte an den staatlichen Schulen.

Bildungssenatorin Ksenija Bekeris: „Ich freue mich, dass sich so viele junge Lehrkräfte für Hamburg entscheiden. Angesichts des Lehrkräftemangels in vielen Bundesländern ist es gut zu wissen, dass unsere Stadt und unsere Schulen bundesweit große Anerkennung genießen. Bereits in den Vorjahren konnten Hamburgs Schulen Rekordzahlen an Lehrkräften, Lehramtsreferendarinnen und -referendaren einstellen und so vakante Stellen besetzen. Das zeigt: Hamburgs Schulen sind sehr gut versorgt, einen allgemeinen Lehrkräftemangel gibt es hier im Unterschied zu anderen Bundesländern nicht.“

Die Zahl der neu eingestellten Lehrkräfte ist seit Jahren sehr hoch, denn die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist auch in diesem Jahr gewachsen, und auch die Qualität des Unterrichts wird durch zusätzliche Lehrkräfte und weitere Pädagoginnen und Pädagogen stetig verbessert. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die Zahl der Neueinstellungen auch in diesem Jahr die Zahl der Pensionierungen deutlich übertrifft und sich die Kollegien damit deutlich verjüngen: Das Durchschnittsalter der gerade neu eingestellten Hamburger Lehrkräfte liegt bei 32,8 Jahren und ist gegenüber August 2024 um 0,73 Jahre gesunken. Die jüngste neu eingestellte Lehrkraft ist 25, die älteste Lehrkraft 61 Jahre alt. Das Durchschnittsalter aller Lehrkräfte, die aktuell an Hamburgs staatlichen Schulen tätig sind, beträgt 44,5 Jahre.

Mit 73,6 Prozent der neu eingestellten Lehrkräfte sind Frauen deutlich in der Mehrheit. 234 der insgesamt 620 Neueinstellungen werden an Stadtteilschulen unterrichten, 194 neue Lehrkräfte an Grundschulen. Es folgen die Gymnasien mit 141 neuen Lehrkräften, die Sonderschulen mit 30 sowie die Berufsschulen mit 21 neuen Lehrkräften. Das Fach Deutsch unterrichten 207 der neu eingestellten Lehrkräfte, es folgen 131 mit dem Fach Englisch und 108 mit dem Fach Mathematik. 

Zusätzlich zu den insgesamt 620 neu eingestellten Lehrkräften sind in Hamburg zum 1. August 448 neue Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst mit der nach dem Studium zweiten Phase ihrer Lehrkräfteausbildung gestartet. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Monaten noch weitere Einstellungen für dieses Schuljahr erfolgen.

Mehr Information
zurück zum Newsletter»

Zum Weiterlesen

Schülerinnen und Schüler sitzten auf dem Schulhof und schauen gemeinsam in ihre Schulhefte.
colourbox.de

Schuljahr 2026/27 Schulischer Ganztag mit Rekordanmeldung von fast 92 Prozent

Bildungssenatorin Ksenija Bekeris hat aus Anlass des offiziellen Unterrichtsstarts am Donnerstag, 20. August 2026, die Planungsdaten für das neue Schuljahr 2026/27 vorgestellt.

18. August 2026 Pressemitteilung
Junge Menschen sitzen zusammen an einem Tisch und schauen gemeinsam in einen Laptop und ein Smartphone.
colourbox.de

Mehr sozialpädagogische Fachkräfte 55 junge Menschen starten ihr duales Studium Soziale Arbeit

Um dem steigenden Bedarf an sozialpädagogischen Fachkräften zu begegnen, kooperiert die Stadt Hamburg seit 2020 erfolgreich mit der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie. Im siebten Jahr wird das Angebot nun deutlich ausgeweitet.

18. August 2026 Pressemitteilung
Ein Schüler löst Matheaufgaben in einem Übungsheft.
colourbox.de

Hamburger Lernferien In der Schule Ernst-Henning-Straße wird in den Sommerferien gebüffelt

Überall im Stadtgebiet nutzen zahlreiche Schülerinnen und Schüler die unterrichtsfreie Zeit, um Versäumtes nachzuholen, sich zu verbessern oder auf den Schulabschluss vorzubereiten. Am heutigen Donnerstag besuchte Bildungssenatorin Ksenija Bekeris eine Lerngruppe der Schule Ernst-Henning-Straße.

13. August 2026 Pressemitteilung