Kunstprojekt der Stadtteilschule Bramfeld setzt Zeichen für Respekt und Toleranz
Die Stadtteilschule Bramfeld rückt auch in diesem Schuljahr ein gesellschaftlich wichtiges Thema in den Mittelpunkt: Unter dem Motto „mit kUNSt für Respekt und Toleranz“ entwickelten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11–13 ein Kunstprojekt, das sich kritisch mit Diskriminierung und Rassismus auseinandersetzt. Ziel ist es, durch künstlerische Ausdrucksformen zum Dialog im Stadtteil anzuregen und ein starkes gemeinschaftliches „Wir“ sichtbar zu machen. Die Ergebnisse werden noch bis zum 21. März 2026 (Internationaler Tag gegen Rassismus) in einer Wanderausstellung gezeigt, unter anderem in der Schule, der Haspa Bramfeld, den Bücherhallen Bramfeld und Steilshoop sowie im Kulturzentrum Brakula. Den Auftakt bildete eine Vernissage an der Stadtteilschule Bramfeld am 10. Dezember (Tag der Menschenrechte).
Ausstellung "mit kUNSt für Respekt und Toleranz"
Engagement gegen Diskriminierung und Hass: Aktionsmonat „Julius Hirsch Schule“ an der BS02
Die Berufliche Schule für Wirtschaft und Handel (BS02) stand im November ganz im Zeichen des Engagements gegen Diskriminierung und Hass. Als von Bildung am Millerntor, einem Bildungsprojekt des FC St. Pauli, ausgewählte „Julius Hirsch Schule“ erinnerte sie einen Monat lang an den jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch, der während der NS-Zeit ermordet wurde. Der Name prägte das Schulleben sichtbar – von Graffiti und Bannern bis zu Stickern und Projektergebnissen – und wurde zugleich zum Ausgangspunkt für zahlreiche Aktionen. Insgesamt nahmen 21 Klassen an Workshops, Projekten und Exkursionen teil, darunter Besuche beim NDR, in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme oder die Teilnahme an Angeboten zu Zusammenhalt, Pressefreiheit und Antidiskriminierung. Lesungen von Brix Schaumburg, ein Infostand zu „Orange the World“ sowie eine Ausstellung zur rechten Gewalt in Hamburg ergänzten das Programm. Höhepunkte waren der Besuch einer Schuldelegation bei der 20. Julius-Hirsch-Preisverleihung des DFB in der Fabrik sowie die von Schüler:innen und Lehrkräften gestaltete Abschlussveranstaltung am 28. November, die von zahlreichen Gästen aus Sport, Kultur und Zivilgesellschaft begleitet wurde. Der Aktionsmonat hat viele Diskussionen angestoßen und zeigt, wie stark sich die Schulgemeinschaft mit den Zielen von Respekt, Haltung und Verantwortung identifiziert.