Entwicklung von Schutzkonzepten, Kinderschutz an Schulen
Sexuelle Übergriffe, sexueller Missbrauch und Gewaltanwendungen in schulischen oder schulnahen Einrichtungen stehen im Rahmen der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes und der Empfehlungen des Runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch" im Zentrum öffentlicher Wahrnehmung.
Die Kultusministerkonferenz spricht sich für eine größtmögliche Sensibilität gegenüber dem Problem der sexuellen Übergriffe und des gewalttätigen Handelns in Schulen und schulnahen Einrichtungen und für ein engagiertes Handeln für die Opfer und gegen die Täter aus." (Zitat aus KMK-Handlungsempfehlungen)
Im Folgenden werden Fragestellungen (von Eltern und Fachinstitutionen), die zukünftig verstärkt an Schulen herangetragen werden könnten, aufgelistet und mit Übersichtstabellen und -formaten, mit inhaltlichen Hinweisen und Hilfestellungen (zu Präventionsmaßnahmen, Interventionsschritten und Empfehlungen zur langfristigen Aufarbeitung und Initiierung von Veränderungen nach sexualisierter Gewalt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Institutionen) hinterlegt.
Die Befassung mit diesen Fragen soll Schulen und dem schulischen Personal dabei helfen, sich auf die Diskussion zur Thematik Kinderschutz einzustellen und standortspezifische Schutzkonzepte bzw. Maßnahmen für den Kinderschutz gezielt in den Schulalltag zu integrieren.
Die Ansprechpartner in Hamburg:
Beate Proll
Abteilung Beratung – Vielfalt, Gesundheit und Prävention
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI)
Felix-Dahn-Straße 3
20357 Hamburg
Tel.: 040 428 842 - 740
beate.proll@li-hamburg.de
https://li.hamburg.de
und
Dr. Christian Böhm
Beratungsstelle Gewaltprävention,
B-43 (Behörde für Schule und Berufsbildung)
Hamburger Straße 129
22083 Hamburg
Tel.:(040) 428 63 - 7022
christian.boehm@bsb.hamburg.de
http://hamburg.de/gewaltpraevention
Redaktion:
Frederik Mohrdiek, Martin Pfennigschmidt
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