Mobbingprävention

Cybermobbing

Im Schulalltag werden Konflikte immer häufiger über soziale Netzwerke und Messenger (z.B. WhatsApp) ausgetragen. Dies hat einen spürbaren Einfluss auf das tägliche Miteinander in der Schule.

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Cybermobbing
Cybermobbing Hamburg.de/stadtplan

Neben ausgetragenen Konflikten werden auch Mobbinghandlungen wie anhaltende Beleidigungen, Ausgrenzung oder Bloßstellungen mit Hilfe digitaler Medien durchgeführt. Dies ist für betroffene Schüler:innen sehr belastend und hat spürbare Auswirkungen auf das Miteinander in der Schule.

Einzelne Cybermobbing-Handlungen können strafrechtlich relevant sein und es kann sinnvoll sein, dass diese bei der Polizei angezeigt werden (von Eltern oder auch von Seiten der Schule). Auch schulrechtliche Maßnahmen (z.B. Disziplinarmaßnahmen) können bei Cybermobbing angebracht sein.

Parallel dazu bleibt das soziale Problem: Online-Grenzüberschreitungen und Cybermobbing in Klassengruppenchats haben meistens einen Bezug zur Klasse und müssen auch dort bearbeitet werden.

 

Was sind die Besonderheiten des Cybermobbings?
Kürzere Zeiträume: Cybermobbing kann eine schnelle Dynamik entwickeln, da sich Inhalte über digitale Medien extrem schnell verbreiten.
Beweissicherung: Schüler:innen, die Mobbinghandlungen über digitale Medien erleben, sollten Beweise sichern, indem sie Screenshots erstellen.
Situation für Betroffene: Cybermobbing kann als besonders belastend erlebt werden, da es oft eine unüberschaubare Menge an Zuschauenden gibt. Zudem fehlt oft ein sicherer Rückzugsraum, da man der Schikane permanent ausgesetzt sein kann.

Neben Hinweisen zur Prävention von „Cybermobbing“ bieten wir auch Beratung für Interventionswege an.

Überblick: Angebote zum Thema „Cybermobbing“

  • Einzelfallberatung: Einschätzung der Situation
  • Präventionsprojekt "Gemeinsam Klasse sein"
  • Hinweise für die Thematisierung im Unterricht (z.B. Klassenregeln)
  • Hinweise für die Durchführung von Elterninformationsabenden

 

Links:

Für Eltern und pädagogische Fachkräfte:
http://www.klicksafe.de/

https://www.schau-hin.info/

Für Jugendliche:

https://www.nummergegenkummer.de/

 

 

Weitere Links zu gezielten Themen können Sie gerne bei uns erfragen.

Weitere Informationen bei:
Kaj Buchhofer
Beratungsstelle Gewaltprävention
Tel.: 4 28 63 - 7005
kaj.buchhofer@bsb.hamburg.de

 

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