Gebäude des Kinder- und Jugendnotdienst: Moderne Kriseneinrichtung für Kinder und Jugendliche in akuten Notsituationen in Hamburg
Wir über uns

Landesbetrieb Erziehung und Beratung

Der Landesbetrieb Erziehung und Beratung ist der kommunale Jugendhilfeträger der Stadt Hamburg; er ist religiös und ideologisch ungebunden. Wir entwickeln und gestalten pädagogische Angebote im Bereich der Jugendhilfe. Wir unterstützen Familien bei der Erziehung. Wir erziehen Kinder und Jugendliche.

Wir machen Zukunft möglich

Junge Menschen lächeln in die Kamera
Junge Menschen blicken zuversichtlich in die Zukunft Adobe Stock/Strandperle

Wir vom Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) helfen Familien, Krisen zu überwinden, wir unterstützen Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder, wir fördern und fordern Kinder und Jugendliche und wir helfen Jugendlichen und jungen Erwachsenen dabei, für ein eigenständiges Leben fit zu werden. 

WIR SIND DA FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND FAMILIEN 

Kinder und Jugendliche, die bei uns leben und lernen, benötigen aus unterschiedlichen Gründen Unterstützung: Die einen bedürfen Beratung oder kurzfristiger Hilfe in Krisen, andere können nicht mehr oder eine Zeit nicht bei ihren Eltern leben. Wieder andere mussten ihre Heimat verlassen. Für all diese Kinder, Jugendlichen und Familien schafft der Landesbetrieb Erziehung und Beratung die jeweils notwendige erzieherische Begleitung. Die große Bandbreite der Hilfen gestattet ein hohes Maß an Individualität.

KINDER- UND JUGENDNOTDIENST (KJND)

Plakat KJND: Wir sind für dich da - Tag und Nacht!
KJND: Wir sind für dich da - Tag und Nacht! LEB/Fotolia

Der Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) (Telefon 040 428 15 32 00) des LEB leistet erste Hilfe für Hamburger Kinder und Jugendliche in akuten sozialen Krisen:

Beratung und kurzfristige stationäre Aufnahme. Und dies rund um die Uhr - vornehmlich in Zeiten, in denen andere Hilfsdienste - wie bezirkliche Jugendämter / ASD, Beratungsstellen - nicht erreichbar sind, also: abends, nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

ZUGANG ZU HILFEN

Grundsätzlich ist das Jugendamt die erste Kontaktadresse, wenn Sie Rat oder Unterstützung suchen.

Das Schul-InformationsZentrum ist eine Serviceeinrichtung für Eltern, Schülerinnen und Schüler. 

Die Arbeitsagentur ist die erste Kontaktadresse für junge Menschen, die Fragen zu ihrer Berufswahl oder zu ihrem Berufseinstieg haben. 

Unser Auftrag: Inobhutnahmen, Erziehung und Beratung

Der Landesbetrieb Erziehung und Beratung ist der kommunale Jugendhilfeträger der Stadt Hamburg; er ist religiös und ideologisch ungebunden. Wir entwickeln und gestalten pädagogische Angebote im Bereich der Jugendhilfe. Wir unterstützen Familien bei der Erziehung. Wir erziehen Kinder und Jugendliche. Wir vermitteln Wissen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie alle finden bei uns Unterstützung auf ihrem Weg zu mehr Selbstständigkeit.

Unsere pädagogische Arbeit ist an den Zielen des Grundgesetzes und an den Grundsätzen des Kinder- und Jugendhilferechtes sowie an den allgemein anerkannten Standards und Prinzipien einer lebensweltlich orientierten Pädagogik ausgerichtet. Das heißt insbesondere, dass unter Berücksichtigung der Lebenslagen der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien ihre Mitspracherechte gewahrt und ihre Teilhabechancen bei der Ausgestaltung ihrer Lebenswelten verbessert, individuelle Benachteiligungen abgebaut, ihre Integration in die Gesellschaft insbesondere durch Entwicklung von Perspektiven unterstützt und die Gleichberechtigung aller Geschlechter gefördert werden sollen. 

Dieses Selbstverständnis spiegelt sich auch in unserem Leitbild und im Schutzkonzept wider. Die Pädagogische Grundausrichtung für die Sozialarbeit in der Jugendhilfe im LEB benennt unseren fachlichen Bezugsrahmen und unser Grundverständnis. Das Führungsleitbild der FHH beschreibt unser Führungshandeln.  

 

Sammlung von weiterführenden Inhalten

Historisches Foto: Waldheim Bergedorf
Jahresbericht der Verwaltungsbehörden der Freien und Hansestadt Hamburg 1925, Hamburg, 1926. 

Die Geschichte des Landesbetriebs Erziehung und Beratung (LEB) Vom Waisenhaus zum modernen Jugendhilfeträger

Der Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) ist Teil der staatlichen Jugendhilfe Hamburgs. Er wurde im Jahr 1985 als Nachfolger der damaligen staatlichen Erziehungsheime gegründet. Vor diesem Hintergrund kann er auf eine lange Geschichte zurückblicken, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht.

Wir machen Zukunft möglich

„Was ist der LEB?“
„Wer sind wir eigentlich?“
„Was macht unsere Besonderheit aus?“
„Warum soll ich mich für diesen Betrieb ein­setzen?“
„Warum arbeite ich überhaupt hier?“
Dies sind Fragen, die sich Beschäftigte in einer Organisation stellen. Dahinter steht das Bedürfnis, Verbindlichkeit und Identifikation mit der Organisation, in der man tätig ist, herzustellen. Betriebe, deren Mitarbeiterschaft diese Fragen dauerhaft nicht beantworten kann, haben grundlegende Probleme. Die Beschäftigten im Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) haben sich im Jahr 2002 nach einem längeren Beratungsprozess das vorliegende und bis heute gültige Leitbild gegeben. 

Wir wollen uns selbst eine Verfassung verleihen

Wir wollen uns selbst eine Verfassung verleihen, Grundwerte für unseren Betrieb beschreiben, nach denen wir unser Handeln ausrichten wollen. Wir haben darauf geachtet, dass wir eine Sprache und Inhalte finden, mit denen sich alle Mitar­bei­te­rinnen und Mitarbeiter des LEB identifizieren kön­nen: Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Haus­wirt­schaft­liche Fachkräfte, Hausmeister, Ver­wal­tungsmitarbei­terinnen und -mitarbeiter und all die anderen Spe­zialistinnen und Spezialisten in unse­rem Betrieb.

Das Leitbild soll die innere Kultur unseres Be­triebs beschreiben, es soll Anforderungen an alle Handlungen und Maßnahmen definieren. Dies gilt für die spannenden, herausfordernden, motivie­renden Maßnahmen ebenso wie für die unbe­quemen und schmerzhaften. Das Leitbild soll unser verbindlicher Maßstab für die Qualität der Prozesse und der Kommunikation werden. 

Wenn wir die im Leitbild beschriebenen An­sprüche nicht erfüllen, genügen wir den Anforde­rungen nicht. Dies gilt für Führungskräfte ebenso wie für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitar­beiter. Wir wollen eine Kultur entwickeln, in der das, was unzureichend ist, ohne persönliche Verletzung genannt werden kann - damit wir es verbessern können! Aber ebenso wollen wir lernen, das be­sonders Gute und Erfolgreiche zu loben, heraus­zustellen und – wenn es denn geht – auch zu be­lohnen.

Das Leitbild soll Orientierung geben. Neuein­steiger in den Betrieb sollen wissen, was sie er­wartet – bzw. was der Betrieb von ihnen erwartet. Wir sind kein Tendenzbetrieb mit ideologischem oder religiösem Überbau. Wir wollen aber ein Betrieb sein, der bestimmte Normen und Standards des Umgangs mit den uns anvertrauten Menschen, mit unseren Auftraggebern und mit uns selbst ver­bindlich vereinbart hat. Wer sich an diese Normen nicht halten kann oder will, handelt nicht im In­teresse des Betriebs. 

Wir sind auch Menschen mit Stärken und Schwächen

Im Landesbetrieb Erziehung und Beratung arbei­ten Menschen mit vielen Stärken, aber auch Schwä­chen. Menschen machen Fehler; und aus Fehlern können wir lernen. Wir betrachten Fehler und Schwächen weder als Entschuldigung für unzu­rei­chende Leistungen, noch als Anlass für die Suche nach Schuldigen, sondern: als wertvolle Hinweise für die Verbesserungen unserer Leistungen. 

Wir wissen, dass unser Leitbild bei Mitarbei­terinnen und Mitarbeitern, aber auch bei unseren Partnerinnen und Partnern viele Erwartungen we­ckt. Dies ist auch beabsichtigt. Darum arbeiten wir intensiv daran, diese selbst gesetzten Ziele zu er­reichen.  

Wir beschreiben die Zukunft

Die Leitsätze müssen immer wieder neu mit Leben gefüllt werden. Unser Leitbild beschreibt unsere Zukunft, die wir als Herausforderung begreifen. An seiner Entstehung haben viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebs mitgewirkt. Wir haben die Anforderungen sorgfältig auf ihre Erfüllbarkeit geprüft. Wir arbeiten stets daran, diese Anforderungen in praktisches Handeln umzusetzen. 

Unser Leitbild lebt 

Die Umsetzung des Leitbilds in den Alltag ist ein dauerhafter Prozess. Wir müssen es regelhaft auf seine Aktualität überprüfen; dabei kann es nicht grundsätzlich um das Leitbild in seiner Ge­samtheit gehen. Dennoch muss auch ein Leitbild lebendig bleiben, wie wir auch.

Wir machen Zukunft möglich

Unsere zentralen Aufträge: Soziale und berufliche Integration
Bessere Chancen – junge Menschen fördern und fordern
Wir überzeugen unsere Partnerinnen und Partner durch Qualität
Qualifizierte Führung qualifiziert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Wir nutzen Ressourcen effektiv und effizient
Wir sind der LEB: Soziale Kompetenz und fachliche Qualität

Unsere zentralen Aufträge: Soziale und berufliche Integration

Wir unterstützen Familien bei der Erziehung
Wir erziehen Kinder und Jugendliche
Wir treten ein für Chancengleichheit 
und fördern die Toleranz zwischen Kulturen und Religionen
Wir vermitteln Wissen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten
Wir fördern die Lust am Lernen sowie die Entwicklung selbstbewusster 
und eigenverantwortlicher Persönlichkeiten – dabei streben wir dauerhafte Wirkungen an

Bessere Chancen - junge Menschen fördern und fordern

Wir vermitteln Lebensfreude und Selbstbewusstsein
Wir schaffen Lebenswelten, die Kinder und Jugendliche zu Eigenverantwortung 
ermutigen 
Wir orientieren uns an den Stärken der uns anvertrauten jungen Menschen
Wir begegnen jungen Menschen und ihren Familien mit einer positiven Grundhaltung
Wir verwirklichen den Anspruch von Kindern und Jugendlichen auf Erziehung 
und Schutz sowie deren Bedürfnis nach Zuwendung
Wir ermöglichen Teilhabe und bekämpfen Benachteiligung
Wir arbeiten methodisch und theoretisch fundiert und kennen unsere Möglichkeiten und Grenzen
Wir sind verbindlich und klar in unserem Handeln 

Wir beteiligen junge Menschen an Entscheidungsprozessen

Wir überzeugen unsere Partnerinnen und Partner durch Qualität

Lösungen zu finden, ist unsere Stärke
Wir versprechen, was wir halten können: Unsere Partnerinnen und Partner können sich auf uns verlassen
Wir pflegen bewährte Kontakte und gehen offen auf neue Partnerinnen und Partner zu 
Kooperation hilft uns, innovative Lösungen zu finden
Wir sind ein kompetenter Dienstleister sozialer Arbeit 
Wir alle sind Botschafterinnen und Botschafter unseres Betriebs 
Wir bemühen uns im fairen Wettbewerb um jeden Auftrag

Qualifizierte Führung qualifiziert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Führungskräfte geben Orientierung
Führungskräfte sind Manager von Veränderung
Führungskräfte beteiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Entscheidungen
Führungskräfte loben, stützen, fördern, informieren und korrigieren
Führungskräfte machen Entscheidungen transparent und begründen sie 
Führungskräfte entscheiden, was zu entscheiden ist
Führungskräfte arbeiten zusammen 
Wir führen mit Zielvereinbarungen

Wir nutzen Ressourcen effektiv und effizient

Die (qualitäts-)entscheidende Ressource sind wir – die Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter des Betriebs
Wir entwickeln unsere Ressourcen durch regelmäßige Fortbildung und kollegiale Beratung
Wir sichern Qualität durch eine Balance der Interessenlagen von Kindern 
und Jugendlichen, Personal, Dienststelle und Auftraggebern 
Wir kennen die im Betrieb vorhandenen Ressourcen (Wissen, Können, Material, Geldmittel)
Wir setzen unsere Ressourcen flexibel dort ein, wo sie gebraucht werden
Wir gestalten unsere Organisation und unsere Verfahren rational und rationell 
(vernünftig und wirtschaftlich)

Wir sind der LEB: Soziale Kompetenz und fachliche Qualität

Wir gehen respektvoll und wertschätzend miteinander um
Wir sind zuverlässig
Wir arbeiten zusammen und unterstützen uns zielgerichtet
Wir entwickeln die Qualität unserer Arbeit gemeinsam und erweitern 
unsere Kompetenzen und Fertigkeiten
Wir geben uns Rückmeldungen, die bestärken und korrigieren, aber nicht verletzen. 
Wir lösen Konflikte so, dass beide Seiten gewinnen
Unsere Aufgaben und Kompetenzen ergänzen sich.

So arbeiten wir

Systemischer Ansatz Pädagogische Grundausrichtung für die Sozialarbeit in der Jugendhilfe im LEB

Der Landesbetrieb Erziehung und Beratung bezieht sich auf den systemischen Ansatz als Bezugsrahmen für das Denken und Handeln in der sozialen Arbeit. Diesem Ansatz entsprechend wird der Mensch als ein System verstanden, das im Rahmen seiner Möglichkeiten in seinem Denken und Handeln...

Bundeskinderschutzgesetz: Schutz von Kindern in Einrichtungen Schutzkonzept gemäß § 79a SGB VIII in der Fassung vom 22.07.2022

Mit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes im Jahr 2012 sind Konzepte zum Schutz von Kindern in Einrichtungen Bestandteil der Qualitätsentwicklung geworden.

Downloads

Organigramm LEB (Stand: 1. Juli 2026)

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