In Hamburg wird seit 2012 der Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskommission (UN-BRK) umgesetzt. Er fasst die Ziele und Maßnahmen des Hamburger Senats zur Herstellung von mehr Inklusion und Barrierefreiheit zusammen und wird fortlaufend weiterentwickelt. Den aktuellen Landesaktionsplan finden Sie unter: www.hamburg.de/mit-uns.
Neben den im Folgenden aufgeführten Angeboten stehen selbstverständlich auch alle anderen in diesem Familienwegweiser dargestellten Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und deren Familien offen. Bitte erkundigen Sie sich bei dem jeweiligen Anbieter nach der Barrierefreiheit des jeweiligen Angebotes.
Verfahrenslotsen in Hamburg
Verfahrenslotsen beraten, begleiten und unterstützen junge Menschen mit (drohender) Behinderung sowie deren Familien bei der Verwirklichung der ihnen zustehenden Leistungen der Eingliederungshilfe. Hier finden Sie Informationen zur Arbeit der Verfahrenslotsen in Alltagssprache, Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache: www.hamburg.de/verfahrenslotsen.
Familienentlastungspauschale
Leistungsberechtigt sind behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder, die mindestens sechs Jahre alt sind und im Haushalt der Eltern, eines Elternteils und von Angehörigen betreut und versorgt werden. Diese Leistung ist einkommensabhängig. Informationen dazu finden Sie unter: Familienentlastungspauschale.
Teilhabeportal
Das Teilhabeportal Sozialbehörde Hamburg gibt einen Überblick über die Angebote der Eingliederungshilfe in Hamburg von Möglichkeiten der Assistenz über Wohnformen oder Frühförderung bis Heilpädagogischen Leistungen.
Beratung und Information
Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) berät und unterstützt bei allen Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe. Beratungsstellen der EUTB® gibt es in allen 7 Hamburger Bezirken. Zu welcher Beratungsstelle Sie gehen, entscheiden Sie selbst. Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) für Menschen mit Behinderung in Hamburg
Über Start | KISS Hamburg finden Sie Selbsthilfe- und Selbstvertretungsorganisationen zum Erfahrungsaustausch, für gemeinsame Aktivitäten und zur Freizeitgestaltung. Sie beziehen sich immer auf ein bestimmtes soziales oder gesundheitliches Thema oder eine Erkrankung.
Der Elternverein „Leben mit Behinderung“ bietet Familien-Beratung zu Freizeitangeboten, Familienentlastung und allgemeinen sozialrechtlichen Fragen.. Detaillierte Informationen sowie Kontaktdaten finden Sie unter: Familienberatung - Leben mit Behinderung Hamburg
Das Online-Elterntreffen AUStauschZEITEN der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für
Gesundheitsförderung e.V. steht allen Eltern gesundheitlich belasteter Kinder offen. Nähere Informationen sowie eine Übersicht über weiterführende Beratungs- und Unterstützungsangebote finden Sie unter AUStauschZEITEN | HAG e.V. und Elternportal | HAG e.V.
Wenn eine an- oder zugehörige Person Pflege benötigt, muss viel organisiert und geregelt werden. Die (neuen) Belastungen, die dabei entstehen, können manchmal über die eigenen Kräfte gehen. Fairplay bietet Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Ausführliche Informationen finden Sie hier https://www.hamburg-fairplay.de/wegweiser/pflegende/
Sozialmedizinische Nachsorge
Wenn ein Kind zu früh geboren wurde oder eine schwere Erkrankung hat, kann sozialmedizinische Nachsorge im Anschluss an eine stationäre Behandlung sehr hilfreich sein und Eltern Handlungssicherheit bei der häuslichen Versorgung des Kindes geben. Die Übernahme der Kosten wird bei der Krankenkasse beantragt. Informationen zu den Sozialmedizinischen Nachsorgeeinrichtungen in Hamburg finden Sie unter Stiftung SeeYou: Sozialmedizinische Nachsorge, Leuchtturm Hamburg e.V, Home - Stiftung Kinderlotse, Nestbauer - Asklepios Klinik Nord Heidberg
Frühförderung
Die Frühförderung umfasst ein System von pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Maßnahmen für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder. Frühförderleistungen können von der Geburt bis zum Schuleintritt beantragt und durchgeführt werden, wenn sie von einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt verordnet werden.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Frühförderung für Kinder mit Behinderung Hamburg
Beratungszentrum Sehen, Hören, Bewegen und Sprechen
Im Beratungszentrum Sehen, Hören, Bewegen und Sprechen beraten Landesärztinnen und Landesärzte für Sehbehinderte, Hörbehinderte, Körperbehinderte und Sprachbehinderte von Behinderung Betroffene und ihre Familien. Des Weiteren werden dort psychologische Beratung und die Koordination der Frühförderung angeboten: Beratungszentrum.
Pflegebedürftige Kinder und Jugendliche
Beim Pflegestützpunkt für Kinder und Jugendliche erhalten Sie Informationen zu pflegerischen und finanziellen Leistungen für pflegebedürftige Kinder.
Das KinderVersorgungsNetz Hamburg e.V. informiert und berät t Familien mit chronisch kranken, schwer kranken oder palliativ erkrankten Kindern und jungen Menschen. oder pflegebedürftigen Kindern Weitere Informationen finden Sie hier: Kinderversorgungsnetz-Hamburg e.V. – Zusammenarbeiten, gemeinsam Lösungen finden. Der Hamburger Wegweiser gibt einen Überblick über weiterführende Beratungs- und Unterstützungsangebote.
Als Angebot der Kurzzeitpflege hält der Kupferhof ein Angebot für eine Auszeit von Eltern und pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen an. Kupferhof - Hände für Kinder
Inklusive Kitaplätze
Kinder mit einer (drohenden) Behinderung, die älter als 3 Jahre alt und noch nicht eingeschult sind, haben in Hamburg einen Anspruch auf Betreuung und Frühförderung in der Kita (Kinder mit Behinderung ab drei Jahren - Kita Kindergarten Hamburg).
Inklusive Schule
Im Rahmen einer Inklusiven Bildung haben alle Hamburger Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf das Recht, allgemeine Schulen zu besuchen. Dabei liegt eine Facette der Inklusiven Bildung in der gemeinsamen Erziehung und dem gemeinsamen Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarfen.
Die Ombudsstelle Inklusive Bildung berät Eltern und Sorgeberechtigte in Fragen der Bildung und Erziehung sowie bei Fragen zur pädagogischen oder sonderpädagogischen Förderung.
Schülerinnen und Schüler mit erheblichem oder umfassenden Unterstützungsbedarf im Bereich der geistigen, körperlich-motorischen oder emotionalen und sozialen Entwicklungen können in der Schule eine Schulbegleitung bekommen. Informationen unter: Schulbegleitung
Weitere Informationen
Zahlreiche Informationen sind auch auf der Seite des Bundesverbands für und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) zu finden. Online unter: https://bvkm.de/ueber-uns/der-bvkm/
Weitere Informationen und Unterstützung zu Fragestellungen bezogen auf Krippe, Kita, Schule, Wohnen bis Freizeit sind auf der Seite www.pro-inklusion-hamburg.de einsehbar.
Für mehr kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung gibt es über die Online Beratungsstelle Open Up! Kultur für Kinder und Jugendliche mit Behinderung ein Online Beratungsangebot bei der Suche nach passenden Kulturangeboten.
Informationen zu inklusiven Sportangeboten werden vom Hamburger Sportbund zur Verfügung gestellt. HSB | Inklusion