Im Anschluss an das Bürgerschaftliche Ersuchen „Internationale Jugendarbeit stärken“ aus dem Jahr 2005 fördert die Fachberatung internationale Jugendarbeit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration eine Partnerschaft mit der israelischen Hafenstadt Ashdod.
Das Projekt und dessen Verlauf wird in der Dokumentation vorgestellt (siehe unten).
Die beteiligten Partner
Maßgeblich an den deutsch-israelischen Begegnungen beteiligt sind Hamburger Jugendverbände und andere Hamburger Träger der freien Jugendhilfe.
Bis Ende 2011 wurden fünf Treffen von Pädagoginnen und Pädagogen und insgesamt 15 deutsch-israelische Jugendbegegnungen mit etwa 200 jugendlichen Hamburger Teilnehmern durchgeführt. Für 2012 sind weitere Begegnungen fest verabredet.
Partner auf israelischer Seite sind das „International Department“, das „Youth Department“ und mehrere „Community Center“ der Hafenstadt Ashdod.
Jugendarbeit und Identität
Das Austauschprojekt eröffnet allen beteiligten Fachkräften und Jugendlichen wichtige Lernfelder. Darüber hinaus leistet die Partnerschaft einen Beitrag zur Entwicklung der deutsch–israelischen Beziehungen auf der Grundlage historischer Verantwortung.
Michael Löffelholz, Erziehungswissenschaftler und Teilnehmer einer Begegnung von Fachkräften in Ashdod, schreibt:
„Es geht um sehr viel mehr als um das Kennenlernen Jugendlicher zweier beliebiger Länder. Es geht um einen Wiederannäherungs- und Aussöhnungsprozess zweier tiefgreifend aufeinander verwiesener, nach wie vor um ihre Identität und ihr wechselseitiges Verhältnis ringender Nationen. Gerade für die Begegnung von Jugendlichen, von Menschen in der Phase ihrer persönlichen Identitätsbildung, erweist sich diese Konstellation als besonders anziehend und hilfreich. Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass beide Länder Jugendlichen aus der anderen Nation gerade wegen der erheblichen Unterschiede in den existentiellen Befindlichkeiten außerordentliche und deshalb fruchtbare Herausforderungen zu bieten haben.“
Bestellung und Kontakt
Die Dokumentation ist kostenlos erhältlich beim Broschürenservice der Sozialbehörde.
Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Schwart (siehe unten).