Alle zwei Jahre veranstaltet die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen der Sozialbehörde gemeinsam mit der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG) einen Hamburger Fachtag Frühe Hilfen. Er liefert wichtige fachliche Impulse und leistet einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung und Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes.
Darüber hinaus organisiert die HAG im Auftrag der Sozialbehörde den regelmäßigen Austausch und die Qualifizierung der bezirklichen Netzwerkkoordinierenden der Frühen Hilfen.
Die Tagungsdokumentationen sowie Informationen und Materialien zur Fortbildungen von Netzwerkkoordinierenden finden Sie auf der Internetseite der HAG.
In Zusammenarbeit mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum Hamburg (SPFZ) findet jedes Jahr der Familienteam Fachtag statt, den die Landeskoordinierungsstelle gemeinsam mit Fachkräften aus dem Arbeitsfeld vorbereitet.
Zusätzlich erhalten alle Fachkräfte der Familienteams die Möglichkeit an regelmäßigen teamübergreifenden Supervisionsgruppen teilzunehmen. Für neue Fachkräfte im Arbeitsfeld besteht eine eigene Supervisionsgruppe.
Qualifizierung zur Familienhebamme und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden in den Frühen Hilfen
Hamburg und Schleswig-Holstein haben ein Rahmencurriculum für die gemeinsame Qualifizierung von Familienhebammen (FamHeb) und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden (FGKiKP) entwickelt.
Examinierte Hebammen und examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende, die über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung verfügen und Interesse an einer Tätigkeit im Arbeitsfeld der Frühen Hilfen haben, können an der Weiterbildung teilnehmen.
Auch Gesundheits- und Krankenpflegende sowie Fachkräfte mit einem Abschluss in der generalisierten Pflege können mit entsprechenden Vorerfahrungen zur Weiterbildung zugelassen werden.
Die Weiterbildung erfüllt die bundesweit vereinbarten „Qualitätsstandards zur Qualifizierung von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen (BSFH)“. Sie umfasst mindestens 270 Unterrichtsstunden und findet berufsbegleitend in 10 Modulen über einen Zeitraum von rund zwölf Monaten statt.
Das Abschlusszertifikat wird in allen Bundesländern anerkannt. Der Kurs ist von den Hebammenverbänden Hamburg und Schleswig-Holstein mit mindestens 200 Fortbildungspunkten zertifiziert.
Für Teilnehmende, die eine Tätigkeit in einem Frühe Hilfen-Angebot in Hamburg ausüben oder im Laufe des Kurses beginnen, übernimmt die Freie und Hansestadt Hamburg aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen einen Zuschuss von über 80 Prozent der Kosten.
Interessentinnen und Interessenten können sich direkt an die Akademie für Kinderrechte und Kinderschutz oder an die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen wenden. Dort erhalten Sie weitere Informationen.
Sonderzeichen und Namen können fälschlicherweise übersetzt werden