An das
Amtsgericht Hamburg-
-Familiengericht-
Antrag auf ( z.B.: Übertragung der elterlichen Sorge, des Aufenthaltsbestimmungsrechtes, Regelung des Umgangsrechtes)
des/der Herrn/Frau (Vorname, Name),
geboren am (Geburtsdatum),
ggf. Staatsangehörigkeit
wohnhaft (Straße, PLZ , Ort)
erreichbar unter (Telefonnummern /Festnetz und mobil, Fax, E-Mail) Diese Angaben können ggf. auch auf einem gesonderten Blatt nur für das Gericht und Jugendamt mit der Bitte um vertrauliche Behandlung mitgeteilt werden -
-Beteiligter zu 1-
Verfahrensbevollmächtigte:
RA...
Beteiligte/r zu 2:
Frau / Herr (Vorname, Name),
geboren am (Geburtsdatum),
ggf. Staatsangehörigkeit
wohnhaft (Straße, PLZ , Ort)
erreichbar unter (Telefonnummern /Festnetz und mobil, Fax, E-Mail)
Verfahrensbevollmächtigte:
RA ...
(ggf. ebenfalls Telefonnummern, Fax etc. mitteilen, falls keine Anlagen mit Briefkopf beigefügt werden)
Namens und in Vollmacht des Vaters (der Mutter) wird beantragt, wie folgt zu beschließen:
-Antrag –
-ggf. Antrag auf Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe-
-ggf. Mitteilung, dass für einen Anhörungstermin ein Dolmetscher für die ... Sprache benötigt wird
Es wird davon ausgegangen, dass in dieser Angelegenheit nach der Hamburger Praxis verfahren wird, so dass sich die nachfolgende Begründung auf das Notwendige beschränkt. Falls das Gericht weiteren Vortrag oder weitere Informationen für erforderlich hält, wird um einen kurzen richterlichen Hinweis gebeten.
1. Informationen zum Kind / zu den Kindern
(Informationen über das Kind und dessen Lebenssituation (Alter, wo lebt das Kind, Schule/Kindergarten, Hort, etwaige gesundheitliche oder psychische Besonderheiten))
z.B.: Aus der Ehe der Eltern /aus der Beziehung der Eltern ist das Kind (Vorname, Name) geboren am (Geburtsdatum), ggf. Staatsangehörigkeit, hervorgegangen.
.... besucht die 2.Klasse der ...-Grundschule; in der Regel endet die Schule gegen 12.30 Uhr. Anschließend besucht... den angeschlossenen Kinderhort und wird dort bis 16.00 Uhr betreut. Am Donnerstag holt in der Regel die Großmutter mütterlicherseits .... aus dem Hort ab und bringt ihn zum Musikunterricht (16.30 bis 17.15).
.... lebt bei der Mutter / lebt eine Woche bei der Mutter und eine Woche beim Vater.
2. Angaben zum Sorgerecht
(Besteht alleiniges oder gemeinsames Sorgerecht, gibt es gerichtliche Entscheidungen zum Sorgerecht)
z.B.: Beide Eltern sind sorgeberechtigt; eine gemeinsame Sorgeerklärung wurde beim JA ... am ... beurkundet.
3. Situation der Eltern, Angaben zu den Eltern
(Informationen über die Eltern und deren Lebenssituation (Zusammengelebt von... bis...; Verheiratet oder nicht; eventuell weitere Kinder aus anderen Beziehungen; Getrenntleben / seit wann, Scheidung, berufliche Situation / ggf. Arbeitszeiten, ggf. sprachliche, kulturelle und religiöse Besonderheiten; aktuelle Lebenssituation/wo und ggf. mit wem (neue Partner und ggf. deren Kinder));
es sollten möglichst alle Kontaktdaten wie Telefon, E-Mail etc. mitgeteilt werden, um rasche Terminabsprachen zu ermöglichen (eventuell als Anlage nur für das Gericht, JA, Verfahrensbeistand, falls nicht im Rubrum Kontaktdaten angegeben werden sollen)
z.B.: Die Eltern haben sich am... getrennt; der Vater ist am ... aus der Ehewohnung ausgezogen.
Der Vater ist Vollzeit als ... beschäftigt; seine Arbeitszeit beginnt in der Regel um 8.30 und endet um 18.00; Freitags kann der Vater in der Regel bereits gegen 16.30 den Arbeitsplatz verlassen. Er lebt mit seiner neuen Lebensgefährtin und deren zwei Kindern (fünf und acht Jahre) in einer 5-Zimmer-Wohnung unter der im Rubrum angegebenen Adresse.
Die Mutter ist als ... in Teilzeit mit rund 24 Stunden wöchentlich beschäftigt. Ihre Arbeitszeit beginnt Montag bis Mittwoch um 9.00 und endet um 15.00; Donnerstag arbeitet die Mutter von 8.30 bis 16.00 und am Freitag arbeitet die Mutter nur, wenn sie wegen Krankheit oder Urlaub von Kollegen einspringen muss.
Oder: Die Eltern haben sich innerhalb der Wohnung getrennt und beabsichtigen nunmehr auch eine räumliche Trennung.
4. Betreuungs- und Umgangssituation
(Kurze Schilderung, wie Kontakt/ Umgang/ Betreuung/ Ausübung elterliche Sorge derzeit gestaltet ist ; Umgangs- und Ferienregelung ggf. darstellen; gibt es schon gerichtliche Regelungen oder schriftliche Vereinbarungen)
z.B.: Die Eltern hatten sich hinsichtlich der Betreuung des Kindes zunächst dahingehend verständigt, dass ... jeweils im wöchentlichen Wechsel von beiden Eltern hälftig betreut wird.
Oder: Nach dem Auszug des Vaters sind die Kinder bei der Mutter verblieben und werden von ihr überwiegend betreut. Eine abschließende Einigung über die weitere Betreuung bzw. den Umfang und die Gestaltung des Umgangsrechtes ist noch nicht erfolgt. Beim Jugendamt haben sich die Eltern auf eine Übergangsregelung bis ... verständigt. Danach wird ... jeweils alle 2 Wochen in der Zeit von Donnerstagabend 18.30 bis Sonntagabend 18.00 und in der auf das Wochenende folgenden Woche von Donnerstag 18.30 bis Freitag morgen vom Vater betreut .
Über die Ferien haben sich die Eltern bereits wie folgt geeinigt:....
5. Konfliktthemen
(Beschreibung des Konflikts (kurze Darstellung, worüber gestritten wird); kurz, knapp und möglichst sachlich)
z.B.: Die Eltern haben sich bislang über die Betreuung von ... nicht einigen können. Der Vater möchte, dass ... überwiegend bei ihm lebt und die Mutter ihn alle 2 Wochen von Freitag nach der Schule bis Montag morgen und an jedem Mittwoch Nachmittag von 15.30 bis 18.30 betreut. Hintergrund dieses Vorschlags ist die neue Beziehung der Mutter; der neue Partner möchte in Kürze zur Mutter ziehen. Aus Sicht des Vaters ergeben sich hieraus Schwierigkeiten für ..., über die in der mündlichen Verhandlung näher berichtet werden kann. Die Mutter hingegen möchte, dass ... bei ihr lebt und den Vater alle zwei Wochen von Donnerstag Abend bis Sonntag Abend besucht.
Die Eltern sind unterschiedlicher Auffassung über die Wünsche von ..., der sich nach den Schilderungen der Eltern beiden gegenüber sehr unterschiedlich geäußert hat.
6. Außergerichtliche Klärungsversuche
(Mitteilung, ob und ggf. welche Beratungs- und Vermittlungsversuche wann/in welchem Zeitraum schon stattgefunden haben (ggf. welche Stelle /Ansprechpartner war beteiligt, möglichst ebenfalls Kontaktdaten mitteilen)
Mitteilung, ob noch eine Kommunikation zwischen den Eltern stattfindet (persönlich, telefonisch, schriftlich))
z.B.: Die Eltern haben bei der Erziehungsberatungsstelle ... (dort Frau/Herr ...., Tel-Nr...) insgesamt fünf gemeinsame Beratungs- und Einigungsgespräche geführt. Über die bereits mitgeteilte Zwischeneinigung hinaus konnte keine weitere Einigung erzielt werden. Die Mutter hat das zunächst vereinbarte weitere Gespräch am ... abgesagt und mitgeteilt, dass weitere Gespräche aus ihrer Sicht keinen Sinn machen. Auch der Vater hat den Eindruck, dass die Fortführung der Gespräche nicht zu einer Einigung führen würde.
Die Eltern können notwendige Absprachen über schulische Termine treffen; allerdings fällt es derzeit beiden schwer, direkt miteinander zu sprechen oder zu telefonieren, so dass überwiegend per E-Mail kommuniziert wird.
Für den Beteiligten zu 1.
RA...