Grundsteinlegung für das Haus der Jugend in Barmbek

Hamburger Senat finanziert dringend benötigten Neubau mit rund 8 Millionen Euro

  • Schule, Familie und Berufsbildung
Zeitkapselbefüllung und Grundsteinlegung
Zeitkapselbefüllung: Jan Zunke (Geschäftsführer Sprinkenhof), Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Bildungs- und Familiensenatorin Ksenija Bekeris und Dr. Udo Franz (stellvertr. Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord) (v.l.n.r.) bei der Grundsteinlegung Ulrike Klettner

Seit seiner Gründung 2011 ist das Haus der Jugend (HdJ) in Barmbek ein zentraler und mit täglich rund 80 Besuchern gut frequentierter Treffpunkt für Jugendliche aus dem Bezirk. 

Mit der feierlichen Grundsteinlegung startet der Neubau des Hauses der Jugend am Wittenkamp in die nächste Phase. Das moderne, nachhaltige und barrierefreie Gebäude soll bis Ende 2026 entstehen und jungen Menschen im Stadtteil noch bessere Räume für Begegnung, Freizeit und Teilhabe bieten.

Gemeinsam zementierten sie den Grundstein in das Fundament des Neubaus: Ksenija Bekeris, Senatorin der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung, Dr. Andreas Dressel, Senator der Behörde für Finanzen und Bezirke, Dr. Udo Franz, stellvertretender Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord und Jan Zunke, Geschäftsführer der zur Behörde für Finanzen und Bezirke gehörenden Sprinkenhof GmbH, die das Bauprojekt am Standort Wittenkamp 17 steuert und verantwortet.

Das neue Gebäude ist barrierefrei und soll den gewachsenen Anforderungen an moderne Jugendfreizeiteinrichtungen gerecht werden. Bildungs- und Familiensenatorin Ksenija Bekeris: „Besonders wichtig ist für mich, dass die Kinder und Jugendlichen in die Planungen für das neue Gebäude mit eingebunden wurden. Denn der Standort am Wittenkamp ist seit seiner Gründung ein zentraler und unverzichtbarer Treffpunkt für junge Menschen in Barmbek. Mit dem Neubau stärken wir diese wichtige Rolle und schaffen durch mehr Platz und moderne Räume noch bessere Möglichkeiten für ein vielfältiges Freizeitangebot. So entsteht mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam etwas Gutes: ein Ort, an dem sie sich entfalten können.“

Die aktive Beteiligung der Jugendlichen war von Beginn an ein zentrales Element des Projekts: In der sogenannten „Phase 0“ erarbeiteten die Nutzerinnen und Nutzer gemeinsam mit dem Planungsteam das Raumprogramm. Dabei wurden Lieblingsorte benannt, Wünsche gesammelt und bei einer Exkursion zu einer anderen Jugendeinrichtung wichtige Erkenntnisse für die spätere Raumplanung gewonnen. Diese partizipativen Impulse dienten den Architekten als Grundlage für die Entwurfsplanung.

Das Gebäude wird sich über zwei Geschosse erstrecken und eine Grünfassade sowie ein Gründach und eine Holzfassade erhalten. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2026 vorgesehen. Auftraggeberin und Bauherrin ist das Bezirksamt Hamburg-Nord.

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