Die Stadt plant an der Holsteiner Chaussee 345 im Bezirk Eimsbüttel eine neue Campusschule, die den prognostizierten Zuwachs von Schülerinnen und Schülern von rund 19,5 Prozent bis zum Jahr 2030 berücksichtigt. Diese Planung ist jetzt einen großen Schritt vorangekommen: Nach einer breiten Ausschreibung wurde das Hamburger Bauunternehmen Otto Wulff mit dem Neubau beauftragt. Der Baubeginn ist für 2027 geplant, die Fertigstellung für das Schuljahr 2028/2029. Die Stadt investiert in den neuen Standort rund 81 Millionen Euro.
Der Neubau umfasst auf einem etwa 2,7 Hektar großen Grundstück eine vierzügige Stadtteilschule sowie ein dreizügiges Gymnasium mit umfangreichen Außenanlagen. Auf rund 15.000 Quadratmetern entstehen Unterrichtsflächen, eine Freilufthalle, eine Dreifeld-Halle, eine Gymnastikhalle, drei Mehrzweckfelder, eine Rundlaufbahn, eine Laufstrecke sowie eine Weitsprunggrube. Pädagogisch setzt der Campus auf offene Lernlandschaften, projektorientiertes und selbstgesteuertes Lernen sowie multifunktionale Fachräume, die die Schulgemeinschaft stärken sollen. Die Freianlagen werden barrierefrei gestaltet und bieten Platz für Sport, Naturerfahrung und Rückzugsmöglichkeiten.
Die Anbindung an das Wohnquartier erfolgt über neue Rad- und Fußwege, um die Integration in die Nachbarschaft zu fördern. Ziel ist es, einen zukunftsfähigen Bildungsstandort zu schaffen, der nicht nur den pädagogischen Anforderungen gerecht wird, sondern auch als sozialer Treffpunkt und kulturelles Zentrum im Stadtteil fungiert.