Vorstellung der Viereinhalbjährigen
Den ersten Kontakt mit der Schule haben Eltern bereits, bevor ihr Kind überhaupt eingeschult wird
Etwa 1,5 Jahre vor der Einschulung lädt die regional zuständige Schule alle angehenden Schulkinder mit ihren Eltern zum Kennlerngespräch ein. Diese sogenannte „Vorstellung viereinhalbjähriger Kinder“ ist für alle Kinder verpflichtend. Das Gespräch bietet Eltern Gelegenheit, Fragen zur späteren Einschulung zu stellen. Die Schule wiederum schätzt die altersgemäße Entwicklung des Kindes ein und bekommt einen Eindruck von seinen Kompetenzen und eventuellen Unterstützungsbedarfen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der sprachlichen Entwicklung des Kindes. Wichtig: Wird festgestellt, dass das Kind in der deutschen Sprache nicht so weit entwickelt ist wie seine Altersgruppe, muss es eine Vorschulklasse oder eine Kita besuchen, die zusätzliche Sprachförderung anbietet (§28a des Hamburgischen Schulgesetzes). Das Anmeldeformular zur Vorschulklasse erhalten die Eltern mit der Einladung zum Kennenlerngespräch von der regional zuständigen Schule, entweder per Post oder direkt am Tag der Vorstellung.
Für Kinder, die eine Kita besuchen, finden dort noch vor dem Termin in der Schule vorbereitende Entwicklungsgespräche statt. Die Kitas spielen eine zentrale Rolle im Viereinhalbjährigengespräch. Durch ihre tägliche Begleitung der Kinder können sie deren Stärken, Interessen und Entwicklungsstände besonders gut einschätzen und gemeinsam mit den Familien wichtige Impulse für die weitere Förderung geben.
Erläuterungen zum Vorstellungsverfahren für Eltern in einfacher Sprache (PDF, 3 Seiten)
Weitere Informationen zum Verfahren finden Sie auf den Seite den IfBQs