Zusammenarbeit Schule-Polizei

Cop4U

Der Cop4U fördert die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Polizei und setzt gemeinsame Maßnahmen zur Eindämmung der Jugendkriminalität um.

  • Sozialbehörde
Ein Junge packt ein Mädchen am Kragen
Martin Büdenbender / pixelio.de

Aufgaben und Ziele

Die "Cop4U" sind Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die den Schulen fest zugeteilt sind und im Rahmen der polizeilichen Zuständigkeiten als erste Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Ziel ist die Verbesserung des gegenseitigen Vertrauens, die Absprache gemeinsamer Maßnahmen zwischen den Schulen und der Polizei zur Eindämmung der Jugendkriminalität sowie die Gewährleistung eines flächendeckenden Standards der Kooperation.

Jede Hamburger Schule wird von einem der derzeit 238 Cop4U betreut. In der Regel betreut der Cop4U nicht mehr als zwei Schulen.

Die personelle Verstärkung ab 2008 hat wie geplant zu einer erhöhten Betreuungsdichte geführt. Dadurch sind die Cop4U in der Lage, noch intensiver mit den Schulen zusammen zu arbeiten.

Maßnahmen

Die Maßnahmen der Cop4U gestalten sich sehr vielfältig und richten sich gezielt nach den jeweiligen Bedarfen der Schulen und der Polizei.

Neben den regelmäßigen Kontakten in der Schule zu den dortigen Fachkräften, der Schülerschaft und den Eltern zeigt der Cop4U Präsenz - vor, während und nach der Schulzeit - im Umfeld der Schule sowie auf den Schulwegen.

Darüber hinaus nimmt ein Cop4U regelmäßig an schulischen Veranstaltungen teil und bietet dort auch Sprechzeiten an.

Kontakt und Information

Weitere Informationen erhalten Sie an der Schule Ihres Kindes, bei der Beratungsstelle Gewaltprävention (was link with id: 2297498) der Schulbehörde sowie an jedem Polizeikommissariat (Übersicht im Stadtplan).

Zum Weiterlesen

Paragraphen
pixabay.com / Gerd Altmann
PROTÄKT / PriJus Gewalt

Effektive Bekämpfung der Jugendkriminalität

Die Projekte „PROTÄKT“ und „PriJuS Gewalt“ der Hamburger Justiz sind gezielt auf besonders problematische Tätergruppen zugeschnitten.

Drei Puzzle-Teile werden zusammengefügt
Rainer Sturm / pixelio.de
Handeln gegen Jugendgewalt

Obachtverfahren und Fallkonferenzen

Das Verfahren ermöglicht ein zeitnahes, schnelles und individuelles Handeln als Reaktion auf delinquentes Verhalten von Minderjährigen.

Plakat: Wegweiser Richtung "Respekt" - Richtung "Gewalt" ist durchgestrichen
Gisela Peter / pixelio.de
Polizei Hamburg

Präventionsprogramm "Kinder- und Jugenddelinquenz"

Seit 2008 werden verbindlich und flächendeckend in den Klassenstufen fünf bis acht der Hamburger Schulen je zwei Doppelstunden pro Schuljahr von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten durchgeführt. Die Mitarbeiter der Polizei stellen sich dafür in ihrer Freizeit im Nebenamt zur Verfügung. Durch...