Für eine zielgerichtete Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit den speziellen sonderpädagogischen Förderbedarfen in den Bereichen Hören, Sehen, geistige Entwicklung oder körperlich-motorische Entwicklung wurden Schwerpunktschulen seit dem Schuljahr 2012/13 eingerichtet, die aufgrund ihrer personellen, konzeptionellen, räumlichen und sächlichen Ausstattung besonders gut in der Lage sind, Schülerinnen und Schülern mit speziellen sonderpädagogischen Förderbedarfen gerecht zu werden.
Die Schwerpunktschulen sind in der Regel barrierefrei und verfügen über besondere Ausstattungen und Rückzugsräume. Alle Schwerpunktschulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Schülerinnen und Schüler aller Förderschwerpunkte aufnehmen. Durch eine hohe Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit speziellem sonderpädagogischen Förderbedarf haben die Schwerpunktschulen die Grundlage, um Ressourcen und Expertisen zu bündeln und die Multiprofessionalität durch verschiedene Berufsgruppen sicherzustellen. Die Schwerpunktschulen haben schuleigene Konzepte für eine inklusive Schule und individualisierte Unterrichtsgestaltung. Das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster Bedarfslagen, mit einem besonderen Fokus auf die Schülerinnen und Schüler mit speziellen sonderpädagogischen Förderbedarfen steht dabei im Vordergrund.
Folgende Schwerpunktschulen gibt es in Hamburg: