Über uns

Aufgaben der Landeszentrale für politische Bildung

Wir vermitteln Wissen über Politik, Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung. Wir laden Sie ein, politische Zusammenhänge zu untersuchen, kritisch zu hinterfragen und aktiv am politischen Leben teilzunehmen.

  • Schule, Familie und Berufsbildung

Die Landeszentrale tritt ein für die Wahrung der freiheitlich demokratischen Grundordnung: Grundrechte, Rechtsstaat, Meinungsfreiheit und Gewaltenteilung.

Unser Ziel ist, Bildungsangebote bereitzustellen, die mündige Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, sich zu informieren, fundierte Urteile zu fällen und aktiv an der Gesellschaft zu partizipieren.

Unsere Bildungsarbeit richtet sich nach dem Beutelsbacher Konsens – das heißt: keine Beeinflussung, ausgewogene Darstellung unterschiedlicher Meinungen und die Ermöglichung und Förderung eigenständigen Handelns. 

Alle Hamburger Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, unsere Angebote zu nutzen. Auf den Abbau von Barrieren legen wir besonderen Wert. Wissenschaftsbasiert greifen wir in Veranstaltungen und Publikationen aktuelle und relevante Themen auf lokaler wie globaler Ebene auf. 

Seit 1974 gibt es die Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg. Sie entstand aus dem 1956 gegründeten Kuratorium für staatsbürgerliche Bildung, das vor allem Hamburger Bildungsgesellschaften finanziell förderte. Sie ist Teil der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg und die zentrale Dienstleistungs- und Service-Einrichtung für die politische Bildung im Stadtstaat Hamburg. Damit erfüllt sie einen öffentlichen Auftrag: 

Politische Bildung ist eine Bringschuld des Staates gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern.

Dabei sichert ein pluralistisch zusammengesetzter Beirat die Überparteilichkeit: Liste der Mitglieder des Beirates der LZ 23. WP Stand 20.01.2026

Gruppenbild mit 12 Personen
Das Team der Landeszentrale für politische Bildung LzpB, Lukes Engelhardt und Team

Die Aufgaben der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg sind im Einzelnen:

  • Konzeption, Planung und Durchführung von Veranstaltungen zur politischen Bildung;
  • Veröffentlichung von eigenen Publikationen;
  • Auswahl, Ankauf und Verbreitung von Publikationen zur politischen Bildung im Informationsladen, kostenlos oder im Rahmen der Bereitstellungspauschale  i.H.v. 15,00 Euro für die Bereitstellung von fünf Publikationen;
  • Institutionenkundliche Seminare über das politische System Hamburgs, z.B. für Schülergruppen, Bundeswehrangehörige, Seniorinnen und Senioren, für Gruppen mit bildungsfernem Hintergrund und für Neubürgerinnen und -bürger mit Migrationshintergrund;
  • die Koordinierung und Förderung der politischen Bildungsarbeit, einschließlich der Förderung von Maßnahmen der anerkannten und nicht anerkannten Bildungsträger in Hamburg;
  • aktuelle Informationen und Projekte, zum Beispiel vor Wahlen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen und Angeboten der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg ist im Regelfall kostenlos. Einige Veranstaltungen erfordern die vorherige Anmeldung

Die Landeszentralen der Bundesländer und die Bundeszentrale sind voneinander unabhängig und haben alle ihr eigenes Profil. Sie arbeiten eng zusammen und kooperieren über gemeinsame Konferenzen, Tagungen, das gemeinsame Internet-Portal der Landeszentralen www.politische-bildung.de und das Portal der Bundeszentrale www.bpb.de sowie durch gemeinsame Publikationen und Veranstaltungen. In diesem Verbund kann damit jede Zentrale von der Kompetenz und den Schwerpunkten der anderen profitieren.

Wir laden Sie herzlich zu einem Besuch unserer Veranstaltungen oder des Infoladens ein.

Zum Weiterlesen

Kinosaal Metropolis Kino Hamburg
Metropolis Kino / Jann Wilken

Kino Politischer Kurzfilm

Im August und September präsentiert die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg einmal mehr im Kommunalen Kino Metropolis, im Alabama Kino und im Rahmen des barrierefreien Sommerkinos – Open Air – der Stiftung Alsterdorf gesellschaftlich und politisch relevante Kurzfilme.

Rollups mit Portraits
David Rojkowski

Wanderausstellung Handwerk im Gepäck. Geflüchtete aus der DDR und in der Gegenwart.

8. September bis 5. Oktober 2026 – Der auf Handwerkerinnen und Handwerker gesetzte Fokus beleuchtet einen bisher wenig beachteten Aspekt der Fluchtbewegung aus der DDR. Außerdem: im Handwerk tätige Menschen, die nach 1989 aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind.

Ein Mann steht in zertrümmerter Straße und fotografiert.
Museum des Warschauer Aufstands

Wanderausstellung Auf beiden Seiten der Barrikade

3. August bis 4. September 2026 – Fotografie und Kriegsberichterstattung im Warschauer Aufstand 1944. Im Rahmen des 82. Jahrestages des Warschauer Aufstandes präsentieret sich in Flensburg die Wanderausstellung in aktualisierter Form.