„Schule gestaltet politische Bildung“ dient der Unterstützung der politischen Bildung von Schülerinnen und Schülern durch Maßnahmen in Kooperation mit nicht kommerziellen, gemeinnützigen außerschulischen Trägern politischer Bildung. Förderberechtigt sind alle staatlichen allgemein- und berufsbildenden Schulen, staatliche Grund- und Sonderschulen bzw. ReBBZ-Bildungsabteilungen und staatlich genehmigte Ersatzschulen in privater Trägerschaft in Hamburg.
Gefördert werden können beispielsweise Projekttage im Kontext der historisch-politischen Bildung (z. B. Auseinandersetzung mit Orten des kolonialen Erbes oder der deutschen Teilung in Hamburg), Gedenkstättenbesuche (etwa Buchenwald, Bergen-Belsen, Auschwitz) Besuche von Orten deutscher Demokratie und Diktatur (z. B. in Berlin der Deutsche Bundestag, Mauergedenkstätten, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas), Planspiele, Workshops, Informationsveranstaltungen im Kontext von Wahlen, Seminare zur Förderung der Demokratiebildung; die geförderten Maßnahmen können auch während der Unterrichtszeit stattfinden.
Die Projekte müssen im Einklang mit den für die politische Bildung geltenden Grundsätzen des Beutelsbacher Konsens sowie der Leitlinie „Schule gestaltet politische Bildung“ stehen.
Nicht förderfähig sind Formate, welche gemäß Absatz 1.2 der Leitlinie „Schule gestaltet politische Bildung“ explizit ausgeschlossen sind. Bei Veranstaltungen mit Politikerinnen und Politikern sind die geltenden rechtlichen Vorgaben und Einschränkungen zu beachten. Über die Genehmigung von Anträgen entscheidet ein interdisziplinäres Auswahlgremium.
Anträge können zwei Mal jährlich zu den Stichtagen 1. Mai und 1. November gestellt werden, die aktuellen Antragsunterlagen finden Sie weiter unten im Downloadbereich.
Zu beachten ist eine rechtzeitige Antragsstellung. Der Maßnahmenbeginn sollte frühestens drei Monate nach dem jeweiligen Bewerbungsstichtag liegen. Die Antragsunterlagen (bzw. Interessenbekundungen für Schulen in privater Trägerschaft) können Sie gerne als PDFs im Anhang einer Mail an die Ansprechpartnerin schicken.
Ihre Ansprechpartnerin:
Melanie Braun
Telefon +49(0)40 428 23 - 4824
E-Mail: Melanie.Braun@bsfb.hamburg.de