Ausstellung

Das Leid von Şengal

  • Schule, Familie und Berufsbildung
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Shingal ist die Hauptstadt eines gleichnamigen Distrikts im Irak und zugleich das Hauptsiedlungsgebiet der Eziden in der Provinz Ninive.

In der Nacht zum 3. August 2014 wurde der Ort von Terroristen des „Islamischen Staats“ überfallen, Tausende Ezidinnen und Eziden umgebracht und Hunderttausende in die Flucht getrieben.

Der Künstler Saleh Aldawood war unter ihnen und hat mit Buntstiften seine Erlebnisse dokumentiert. Er lebt in Hamburg und zeigt nun einer breiteren Öffentlichkeit seine Zeichnungen. 

Landeszentrale für politische Bildung

Die Ausstellung wird von der Körber-Stiftung Hamburg und der Landeszentrale für politische Bildung zur Verfügung gestellt.

Saleh Aldawood wurde 1974 in der Region Şengal im Irak geboren. Er ist verheiratet und hat sieben Kinder. Nach seinem Abitur studierte er an der Universita t in Mossul Fahrzeug– und Motorentechnik. Bis zu seiner Flucht arbeitete er als Lehrer in Al-Haunania bei Şengal.

Die Zeichnungen sind aus einer Dokumentation ausgewählt worden, die Saleh Aldawood während und nach seiner Flucht angefertigt hat.


Ein PDF der Ausstellung steht zum Download zur Verfügung > Die Ausstellung - Das Leid von Şengal (PDF, 16,7 MB)

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Die Ausstellung "Das Leid von Şengal"

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