Ausstellung und Weiterentwicklung

„Demokratie vor Ort“ und „Tor zur Welt?!“

Projekte „Demokratie vor Ort“ und „Tor zur Welt?! Ein außerschulischer Lernort zu DDR-Geschichte in Hamburg“: Vor Ort – Persönliche Erinnerungen von Hamburger:innen aus der DDR

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Hörstationen
Hörstationen UHH/Röttger

Termin:

1. November 2025 bis voraussichtlich März 2026
Vernissage: 1. November 2025 um 11:00 Uhr im Grenzhus Schlagsdorf

Ort: 

Grenzhus Schlagsdorf | Neubauernweg 1 | 19217 Schlagsdorf

Öffnungszeiten der Ausstellung: 

täglich von 10:00 bis 16:30 Uhr

Nachdem die Ausstellung „Demokratie vor Ort – Persönliche Erinnerungen von Hamburger:innen aus der DDR“ in Hamburg im Oktober in der Zentralbibliothek der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen am Hühnerposten gezeigt wurde, wird sie ab dem 1. November 2025 bis voraussichtlich März 2026 im Grenzhus Schlagsdorf zu sehen sein.

Dr. Andreas Wagner, Museumsleiter des Grenzhus, sowie Luisa -Taschner, pädagogische Leiterin des Bildungsforums am Grenzhus, werden während der Vernissage mit den Projektleitern Jan Krawczyk und Theresa Hertrich über die Ausstellung ins Gespräch kommen. Es wird auch wieder die Möglichkeit geben, dass Interessierte ihre eigene Meinung an einer Mitmachstation teilen können. Die Zusammenarbeit zwischen dem Grenzhus Schlagsdorf und dem Arbeitsfeld Public History wird so auch mit der Wanderausstellung vor Ort sichtbar gemacht. Nachdem die Ausstellung vorher im Kulturhaus Süderelbe, im Stadtteilarchiv Ottensen, im Carl-von-Ossietzky--Forum der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel und der Zentralbibliothek (der Bücherhallen am Hühnerposten) zu sehen war, endet das Projekt „Demokratie vor Ort: Resonanz – Raum – Ausstellung“ (gefördert durch die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte) zum 31. Dezember 2025. 

Die Themen von DDR-Erinnerung und ihrer Sichtbarmachung in Hamburg begleiten die Zusammenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Public History der Universität Hamburg aber weiterhin. Mit dem Projekt „Tor zur Freiheit?! Ein außerschulischer Lernort zu DDR-Geschichte in Hamburg“, gefördert im Bundesprogramm „Jugend erinnert“ in der Förderlinie SED-Unrecht der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, wird es seit dem 1. Oktober 2025 fortgesetzt. Diese Förderung endet Mitte 2027.

Das Projekt „Tor zur Freiheit?! Ein außerschulischer Lernort zu DDR-Geschichte in Hamburg“ möchte einen Raum schaffen, an dem Erinnerungen an SED-Diktatur und DDR-Unrecht mit der Lokalgeschichte Hamburgs verflochten und damit nachhaltig in der Hansestadt verankert werden können. Dabei soll ein außerschulischer Lernort geschaffen werden, der es vor allem jungen Menschen ermöglicht, sich (womöglich erstmalig) mit DDR-Geschichte ausei-nanderzusetzen und auch eigene Erlebnisse oder Erfahrungen zum Themenkomplex Flucht, Ankommen und Einleben in einer neuen Gesellschaft zu besprechen und sichtbar zu machen. Zudem soll der Lernort Zeitzeuginnen und Zeitzeugen die Möglichkeit geben, ihre Erinnerungen langfristig zu hinterlegen und damit zu bewahren. Mit dem außerschulischen Lernort sollen Räume für Menschen, aber vor allem auch mit Menschen geschaffen werden: Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ideen zur Umsetzung werden einbezogen, damit der Lern-ort ein Ort für alle werden kann. 

Ziel des Projektes „Tor zur Freiheit?! Ein außerschulischer Lernort zu DDR-Geschichte in Hamburg“ ist die Entwicklung eines tragfähigen Konzepts für einen solchen Lernort in Hamburg. Das Projekt ist in seiner Zielsetzung und Genese auf Kooperationen ausgelegt. 

Die verantwortlichen Trägerinstitutionen sind die Universität Hamburg (Public History; Prof. Dr. Thorsten Logge) und die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Bei den zentralen Kooperationspartnern handelt es sich um teilweise langjährige Partner, mit denen die Zusammenarbeit durch das Projekt institutionalisiert und für einen potenziellen Lernort eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit angestrebt wird. Dies sind das Grenzhus Schlagsdorf, das Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock im Bundesarchiv, der Lernort Demokratie Verden und das Bündnis für deutsch-tschechische -Zusammenarbeit.

Projektkoordination: Theresa Hertrich 

Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

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