Vortrag und Gespräch

Die Olympischen Spiele 1936

25 Februar 2026

„Friedensspiele“ oder Sieg der NS-Propaganda?

  • Schule, Familie und Berufsbildung
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Plakat der Olympischen Spiele 1936 in Berlin
Plakat der Olympischen Spiele 1936 in Berlin Franz Würbel

Die Olympischen Spiele 1936 wurden bereits 1931 durch das IOC nach Berlin vergeben, in die demokratische Weimarer Republik. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler im Januar und der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes im März 1933 führte insbesondere die antisemitische Politik der Nationalsozialisten zu globalen Überlegungen, die Spiele in Deutschland zu boykottieren. Die Umsetzung der Rassenpolitik im NS-Staat wurde jedoch kontinuierlich fortgesetzt, allerdings nach außen hin beschönigt, um den Kritikerinnen und Kritikern ein scheinbar friedliches und tolerantes Deutschland zu vermitteln. Nach den Spielen von 1936 wurden die antijüdischen Verfolgungen massiv verstärkt.

Der Historiker Dr. Berno Bahro (Universität Potsdam) beleuchtet in seinem Vortrag die verschiedenen Boykottbemühungen gegen die Olympischen Spiele 1936 in Berlin.

Im Anschluss diskutiert Dr. René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte) mit dem Vortragenden und weiteren Gästen und reflektiert neue Forschungsaspekte zu Sport und Olympia in der Zeit des Nationalsozialismus.

Der Eintritt ist frei.

Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

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