Wanderausstellung

Handwerk im Gepäck

Geflüchtete aus der DDR und in der Gegenwart.

  • Schule, Familie und Berufsbildung
Rollups mit Portraits
David Rojkowski

8. September bis 5. Oktober 2026

Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 – 19.00 Uhr, Sa 10.00 – 19.00 Uhr, So 13.00 – 18.00 Uhr

Ort: 

Zentralbibliothek der Stiftung Hamburger Öffentlichen Bücherhallen | Hühnerposten 1 (Eingang Arno-Schmidt-Platz) | 20097 Hamburg

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung (2023 erstmals gezeigt) wurde organisiert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, dem Informationszentrums zur innerdeutschen Grenze Grenzhus Schlagsdorf und der Handwerkskammer Hamburg, kuratiert von David Rojkowski und gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Der auf Handwerkerinnen und Handwerker gesetzte Fokus beleuchtet einen bisher wenig beachteten Aspekt der Fluchtbewegung aus der DDR. Ein weiteres Augenmerk gilt der Situation von im Handwerk tätigen Menschen, die nach 1989 aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind. Auch sie werden oft von unerträglichen Zuständen zum Verlassen ihrer Heimatländer gezwungen. Und auch sie haben ähnliche Träume und Ziele, die sie in Deutschland zu verwirklichen hoffen.

Anhand einer wissenschaftlich reflektierten Auswahl von Einzelschicksalen erzählt die Ausstellung ihre Geschichten in ihrer Vielfalt und Komplexität. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen diese Porträts und Schicksale von Menschen, die im Handwerk tätig sind oder waren – vier Personen aus der DDR, die retrospektiv auf ihr Leben blicken sowie vier Personen aus Afghanistan, Sudan, Syrien und der Ukraine, die zum Teil erst vor Kurzem nach Deutschland kamen, und von ihren Zielen erzählen.

Wie schwer das Ankommen in einem neuen Land sein kann, wird – stellvertretend für Tausende von Menschen, deren Flucht zwar gelungen ist, die aber nie in der Gesellschaft angekommen sind – das Schicksal von zwei Handwerkern geschildert, die sich nach einer erfolgreichen Flucht aus der DDR nicht in der westdeutschen Gesellschaft zurechtgefunden haben. Trotz drohender drastischer Konsequenzen sind sie zurück in die DDR gegangen.

Weitergehende Informationen, u. a. zu Kuratorenführungen am 8. und 9. September 2026, jeweils um 17:00 Uhr, finden Sie unter: www.hamburg.de/politische-bildung

Wissenschaftlicher Kurator: David Rojkowski, Flensburg/Berlin/Hamburg

Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

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