In der nicht jüdischen deutschen Mehrheitsgesellschaft kursieren viele Vorstellungen und Vorurteile über Jüdinnen und Juden. Jüdisch zu sein wird oft mit der Religion in eins gesetzt, mit Israel und mit der Shoah verknüpft. Solche Vorstellungsweisen spiegeln die Lebensrealität von Jüdinnen und Juden nicht wider. In dem von ihr herausgegebenen Sammelband „Sicher sind wir nicht geblieben“ versammelt Laura Cazés jüdische Perspektiven auf das Leben in Deutschland. Wir sprechen mit ihr über Jüdinnen und Juden, Israelis und Nichtisraelis, über Migration, über Antisemitismus und Rassismus, über jüdische Selbstbestimmung – und darüber, was sich nach dem Anschlag in Halle am Jom Kippur 2018 und nach dem 7. Oktober 2023 verändert hat.
Laura Cazés ist Journalistin, Psychologin und Sozialmanagerin. Bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland leitet sie den Bereich Kommunikation und Digitalisierung. 2022 gab sie den Sammelband „Sicher sind wir nicht geblieben. Jüdischsein in Deutschland“ heraus.
Moderation:
Dr. Olaf Kistenmacher, Historiker und Journalist
Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
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Eine Veranstaltungsreihe der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Beauftragten für Jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus der Freien und Hansestadt Hamburg
Als Veranstaltende behalten wir uns bei allen Veranstaltungen vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extremistischen Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische, völkische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.