Gespräch mit Laura Cazés

Sicher? Jüdische Lebensrealitäten in Deutschland vor und nach dem 7. Oktober 2023

26 März 2026
  • Schule, Familie und Berufsbildung
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In der nicht jüdischen deutschen Mehrheitsgesellschaft kursieren viele Vorstellungen und Vorurteile über Jüdinnen und Juden. Jüdisch zu sein wird oft mit der Religion in eins gesetzt, mit Israel und mit der Shoah verknüpft. Solche Vorstellungsweisen spiegeln die Lebensrealität von Jüdinnen und Juden nicht wider. In dem von ihr herausgegebenen Sammelband „Sicher sind wir nicht geblieben“ versammelt Laura Cazés jüdische Perspektiven auf das Leben in Deutschland. Wir sprechen mit ihr über Jüdinnen und Juden, Israelis und Nichtisraelis, über Migration, über Antisemitismus und Rassismus, über jüdische Selbstbestimmung – und darüber, was sich nach dem Anschlag in Halle am Jom Kippur 2018 und nach dem 7. Oktober 2023 verändert hat.

Laura Cazés ist Journalistin, Psychologin und Sozialmanagerin. Bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland leitet sie den Bereich Kommunikation und Digitalisierung. 2022 gab sie den Sammelband „Sicher sind wir nicht geblieben. Jüdischsein in Deutschland“ heraus.

Moderation: 

Dr. Olaf Kistenmacher, Historiker und Journalist

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