Die Gabriele-Tergit-Gesellschaft und Hamburger Förderer der Pressefreiheit verleihen in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg während der Hamburger Woche der Pressefreiheit im Oktober 2026 den Gabriele-Tergit-Preis für mutigen Lokaljournalismus.
Erinnert wird damit an eine unerschrockene Reporterin, die unter großem persönlichem Risiko die frühen verbrecherischen Pläne Adolf Hitlers aufdeckte. Ausgezeichnet werden aktive Lokaljournalistinnen und -journalisten, die sich durch psychische oder physische Bedrängnisse die Freiheit des Berichtens nicht nehmen lassen.
Der Preis geht auf eine Initiative von Michael Seufert und Prof. Dr. Horst Pöttker zurück, entwickelt im Rahmen ihrer Tätigkeit im Kuratorium des Haus der Pressefreiheit e. V. Unterstützt und getragen wird die Auszeichnung von den Kuratoriumsmitgliedern Heinz Behrens und Wilhelm Schulte Hemming, der Gabriele-Tergit-Gesellschaft sowie dem Amt Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.
Zielgruppe der Preisverleihung sind vor allem junge Menschen, was sich auch in der Zusammensetzung der Jury widerspiegelt.
Jury & Preisverleihung
Die Entscheidung über die Auszeichnung trifft eine unabhängige Jury:
- Inga Asmus (Redakteurin, Portal Haus der Pressefreiheit)
- Felicia Holtkamp (Chefredakteurin, GENZ)
- Lena Müller (Redakteurin, Portal Haus der Pressefreiheit)
- Prof. Dr. Horst Pöttker (Journalistikprofessor und Kuratoriumsmitglied)
- Dr. Juliane Sucker (Gabriele-Tergit-Gesellschaft)
Die Veranstaltung ist Teil der Hamburger Woche der Pressefreiheit, eine Initiative der Körber-Stiftung und der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, getragen von über 45 Partner:innen. Das ganze Programm: www.pressefreiheit.hamburg/
Ansprechpartner: Markus Hengelhaupt