Das Startchancen-Programm lebt von einem kohärenten Miteinander: Alle Abteilungen und Institutionen der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB,), die einen Beitrag zu seinen Zielen leisten können, tun dies in enger Abstimmung – von den Ämtern für Bildung und Verwaltung über das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) bis zum Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ) und dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB).
Im Amt für Bildung zählen dazu insbesondere die Schulaufsichten, das Ganztagsreferat, die Abteilung Grundsatz, Gestaltung und Unterrichtsentwicklung und die Abteilung Inklusion mit der Schulsozialarbeit und der Beratungsstelle Gewaltprävention sowie die Schulentwicklungsplanung. Das Amt für Verwaltung unterstützt das Programm durch eine administrationsarme und zielgerichtete Mittelvergabe.
Die Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) beraten und unterstützen die inklusiven Startchancen-Schulen. Bedarfsorientiert agieren die ReBBZ auch als Mittler zu anderen Institutionen, zum Beispiel zur Hamburger Kinder- und Jugendhilfe oder zu Akteuren aus dem klinischen Sektor.
Im LI wurde eigens ein Referat zur Schulentwicklung an den Schulen des Startchancen-Programms eingerichtet. Darüber hinaus unterstützen die Fachreferate für Sprachen, Mathematik, Gesellschaft und Informatik die Unterrichtsentwicklung. Eine enge Kooperation besteht außerdem mit den Arbeitsbereichen Organisations- und Personalentwicklung, Berufliche Bildung, Sonderpädagogik und individuelle Förderung wie auch der Beratungsstelle interkulturelle Erziehung innerhalb des Landesinstitutes.
Das IfBQ stellt Datengrundlagen zur Verfügung, auf deren Basis Reflexion und Entwicklung stattfinden können. Das HIBB, die Hamburger Servicestelle für Qualität in der Berufsorientierung (HSQB) und die Jugendberufsagentur (JBA) begleiten Schulen und Schüler:innen auf dem Weg in die Berufswelt. Diese Akteure sind aktiv in die Entwicklungsprozesse des Programms einbezogen, um ihre Leistungen künftig noch zielgerichteter in eine enger verzahnte Zusammenarbeit zu bringen.
Dieses abgestimmte Zusammenwirken mit vielen weiteren Akteuren, die hier nicht alle namentlich genannt werden können, macht das Startchancen-Programm in Hamburg zu einem verlässlichen Netzwerk, das Schulen dabei unterstützt, ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag wirksam und zukunftsgerichtet zu erfüllen.