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Das Programmteam
Wer steckt hinter dem Startchancen-Programm in Hamburg? Lernen Sie das Team kennen – persönlich, nahbar und engagiert. Jedes Mitglied stellt sich in drei kurzen Fragen vor.
Wir sind das Startchancen-Team
Das Programmteam bietet den Schulen für die Programmarbeit einen anregenden, entwicklungsförderlichen Rahmen. Es gewährleistet einen verlässlichen Informationsfluss, sorgt für attraktive Unterstützungsangebote und vernetzt die teilnehmenden Schulen untereinander. Dabei gestalten die teilnehmenden Schulen die Zusammenarbeit im Programm in hohem Maße mit. Das Programmteam sorgt für die notwendigen Abstimmungen und Kooperationen innerhalb des Unterstützungssystems und gewährleistet den Zugang zu zentral finanzierten Programmen. Es vertritt die in Hamburg realisierte Umsetzung des Programms auf Bundesebene und sorgt für eine effiziente Kooperation mit der wissenschaftlichen Begleitung und für eine angemessene Berücksichtigung bei der Evaluation.
E-Mail: startchancen@bsb.hamburg.de
Dr. Jenny Tränkmann
Meine Aufgabe ist die Programmleitung. Zusammen mit dem Programmteam koordiniere ich die Gestaltung und Umsetzung von Startchancen auf Landesebene und sorge für die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteuren.
Mir ist es sehr wichtig zu vermitteln, wie absolut zentral die Ziele von Startchancen sind. Alle Kinder und Jugendlichen zur Teilhabe zu befähigen, ist für unsere Gesellschaft ein nicht verhandelbares Ziel, für das alle Verantwortung übernehmen müssen.
Bemerkenswert ist für mich der Mut des Programms, Komplexität zu denken. Ebenso seine Kompromisslosigkeit mit Blick auf das Ziel, die Zahl der schulisch scheiternden Kinder und Jugendlichen zu halbieren. Kein Bildungsprogramm hat dies vorher in dieser Klarheit eingefordert.
Julia Vaccaro
Als stellvertretende Programmleitung kümmere ich mich derzeit gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen um die Angebote für Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie die Unterstützung für die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams.
Ich halte dieses Thema für eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Schulbehörde, dem Landesinstitut und dem Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung und vor allem mit 90 Hamburger Schulen haben wir hier und jetzt mit dem Startchancen-Programm einen Auftrag, die Kompetenz und die Kraft, nachhaltige Veränderungen für Kinder und Jugendliche zu erreichen.
„You can’t mandate what matters“, sagt der kanadische Erziehungswissenschaftler Michael Fullan. Das bedeutet übersetzt so viel wie: „Was wirklich zählt, lässt sich nicht verordnen.“ Deshalb spielt Haltung eine entscheidende Rolle.
Jonathan Stülten
Als Referent im Startchancen-Programm begleite ich die teilnehmenden Schulen unter anderem im Bereich Berufsorientierung und koordiniere gemeinsam mit dem Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung die Evaluation und das Monitoring des Gesamtprogramms für Hamburg. Außerdem bin ich an der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen mit allen beteiligten Schulen beteiligt.
Es ist mein Anspruch, das Thema Digitalität künftig noch stärker als Querschnittsthema mitzudenken. Darin sehe ich großes Potenzial, sowohl für eine zeitgemäße Schulkultur als auch für individuelles Lernen und eine gezielte Unterstützung jedes einzelnen teilnehmenden Schülers und jeder teilnehmenden Schülerin.
Nach meinem Abitur hätte ich nie gedacht, dass ich jemals freiwillig wieder eine Schule betreten würde. Aber so schnell können sich Dinge ändern. Heute bin ich nicht nur gerne Lehrer, sondern auch überzeugt davon, dass Schule einer der wenigen Orte ist, an dem man wirklich etwas bewegen kann – für junge Menschen, aber auch für unsere Gesellschaft.
Lena Müller
Ich beschäftige mich derzeit vorrangig mit den inhaltlichen Schwerpunkten „sprachliche Kompetenzen“ und „Demokratiebildung“. Hier gilt es, in kohärenter Zusammenarbeit mit allen Beteiligten passgenaue Angebote mit und für die Schulen zu entwickeln.
Als Koordinatorin des Hamburger Programms „23+ Starke Schulen“ hatte ich bereits in den vergangenen drei Jahren die Möglichkeit, mit 40 Schulen in herausfordernden sozialen Lagen zu arbeiten. Die Expertise dieser Schulen, die Erfahrungen aus dieser Zeit und die entstandenen Arbeitsbeziehungen bilden für meine jetzige Arbeit im Startchancen-Programm die Ausgangslage.
Ich glaube, das Thema ist in der öffentlichen Wahrnehmung völlig unterschätzt und unterrepräsentiert. Themen, die keine medienwirksame Lobby haben, erreichen das Bewusstsein der Menschen, die in ihrem momentanen Lebensabschnitt keinen Bezug zu bildungspolitischen Themen haben, zu wenig – wenn überhaupt. Wie sich eine Gesellschaft entwickelt, in der zu viele Menschen nicht mehr die Möglichkeit sehen teilzuhaben, erleben wir momentan auf allen Ebenen unserer Gesellschaft. Als „Bildungsaktivistin“ möchte ich dieses Thema stärker als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen sehen.
Dietmar Kleb
Im Startchancen Programmteam liegt mein Schwerpunkt auf der Unterstützung der Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams. Dies bezieht sich einerseits auf die Stärkung der Schulsozialarbeit, aber auch auf innovative Formen der Zusammenarbeit im Sozialraum, wie sie Säule III ermöglichen.
Chancengerechtigkeit insbesondere im Kindesalter ist für mich eine gesellschaftliche Aufgabe, die für das Gemeinwohl und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von besonderer Bedeutung ist. Sie kann dazu beitragen, dass Kinder verbesserte Bildungsangebote erhalten, was sich positiv auf ihre beruflichen Perspektiven und Lebensqualität auswirkt.
Bund und Länder haben sich verbindliche Ziele gesetzt, um die Startchancen von Kindern zu verbessern, und ein breites Netzwerk geschaffen, in dem sich schulische und sozialräumliche Akteure, Bildungsverwaltung und Wissenschaft und weitere Stakeholder austauschen und kontextspezifische Lösungsansätze entwickeln.
Birgit Kruse
Meine inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Handlungsfeldern Stärkung überfachliche Kompetenzen und Berufsorientierung. Gemeinsam mit den Expert:innen zu diesen Handlungsfeldern erarbeite und gestalte ich die konzeptionelle und inhaltliche Ausrichtung dieser Handlungsfelder in Hamburg. Über alle Startchancen-Themen hinweg bringe ich die Perspektive der neun berufsbildenden Schulen mit Blick auf die Ausbildungsvorbereitung ein.
Die bestehende Schulpflicht verpflichtet nicht nur die Kinder und Jugendlichen zum Schulbesuch, sondern auch die Schulen zu individuell passgenauen Bildungsangeboten und das pädagogische Personal zu einem wertschätzenden Umgang mit der gelebten Vielfalt, die die Kinder und Jugendlichen mitbringen. Ich möchte Schulen unterstützen, dass dies möglichst gut gelingt, weil ich gelingende Bildungsprozesse als eine wesentliche Voraussetzung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sehe.
Bei aller Steuerungshoheit selbstverantworteter Schulen ist inzwischen wissenschaftlich belegt, dass Schulen in strukturell benachteiligten Lagen die Qualitäts- und Schulentwicklung nicht als alleinige schulische Aufgabe stemmen können. Es braucht ein abgestimmtes Handeln im Schulsystem als Ganzes mit dem ko-konstruktiven Zusammenspiel aller Akteure aus der Unterstützungs- und Begleitstruktur, um für diese Schulen nachhaltig wirksame Rahmenbedingungen für Qualitäts- und Unterrichtsentwicklung zu sichern.
Nils Möller
Ich bin für das Controlling und verschiedene Finanzthemen im Startchancen-Programm zuständig.
Aktuell liegt mein Fokus auf der Optimierung des Controllingsystems, damit die Mittelverwendung effizient, transparent und nachvollziehbar abgebildet wird – ohne unnötig komplexe Abläufe zu schaffen.
Eine Schule braucht klare Ziele, engagierte Lehrkräfte und vor allem die finanziellen Mittel, um diese Ziele umzusetzen. Im Rahmen des Startchancen-Programms werden diese Mittel gezielt eingesetzt, um die Infrastruktur und Lernbedingungen zu verbessern und somit eine nachhaltige Entwicklung zu fördern
Silke Mittelstädt
Meine Arbeit als Startchancen-Programmassistenz fußt auf 12 Jahren Erfahrung in der Begleitung des Programms „23+ Starke Schulen“. Dazu gehören neben der Büroorganisation vor allem ein professionelles Veranstaltungsmanagement ebenso wie unterstützende Öffentlichkeitsarbeit.
Als Lehrerin habe ich neun Jahre Schüler:innen unterschiedlichster Stufen unterrichtet, die trotz benachteiligter Ausgangsbedingungen gute, sehr gute und auch herausragende Ergebnisse erzielt haben – gleichzeitig weiß ich, was Lehrende an Schulen in herausfordernder sozialer Lage leisten. Vor diesem Hintergrund akzeptiere ich nicht, dass sozioökonomische Status-Aspekte Bildungschancen oder Bildungserfolg determinieren. Diese Haltung bestimmte mein Handeln als Lehrende und bestimmt mein Engagement im Startchancen-Programm. In Sachen Bildungsgerechtigkeit haben wir in Deutschland auf allen Ebenen noch viel zu tun!
Bildung verändert alles – den Blick auf die Welt, die Verfasstheit in der Welt. Bildung eröffnet Räume, Denken, ermöglicht Entwicklung, sorgt für Emanzipation, entfaltet Potenziale und Selbstvertrauen auf der persönlichen Ebene und schafft Teilhabe.