Onboarding für das „HandgepäK“

Neue Arbeitshilfe für Schulen und Träger im Ganztag

  • Schule, Familie und Berufsbildung
    • Sie lesen den Originaltext
Auf der Bühne: Dr. Arne Offermanns im Talk mit Manja Scheibner vom Paritätischen Wohlfahrtsverband
Auf der Bühne: Dr. Arne Offermanns im Talk mit Manja Scheibner vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Uta Köhne/BSFB

Nein, das ist KEIN Rechtschreibfehler! „HandgepäK“ ist eine neue Arbeitshilfe der Bildungsbehörde, die die pädagogische Zusammenarbeit zwischen Schulen und Trägern verbessern soll. Die Abkürzung steht für Handreichung, mit der die Schulen und Träger bei der Weiterentwicklung ihrer gemeinsamen dagogischen Konzepte für den Ganztag unterstützt werden sollen – kurz „HandgepäK“. Erstellt wurde die Arbeitshilfe von Mitarbeitenden der Behörde, der Schulen, der Kinder und Jugendhilfe sowie Elternvertretungen unter Federführung des Ganztagsreferats. Die Materialsammlung wurde vergangene Woche im Rahmen einer Veranstaltung in der Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Im Frühjahr soll das „HandgepäK“ auch online zu finden sein, ergänzt um einige weitere Themenfelder. 

Die Qualität im Ganztag weiterentwickeln und dabei das Wohlergehen und die Förderung der Kinder in den Fokus stellen – mit dieser Zielsetzung hatten sich rund 160 Teilnehmende aus Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Behörden und Elternvertretungen in einen intensiven Austausch begeben. Die neue Handreichung war den Autoren bereits in einer ersten Arbeitsfassung praktisch aus den Händen gerissen worden, das nun vorgestellte neue „HandgepäK“ enthält weitere Ergänzungen. Die Handreichung soll am Übergang zwischen unterrichtlich geprägtem und außerunterrichtlichem Ganztag dabei unterstützen, der Multiperspektivität einen Reflexionsraum zu bieten und gute, gemeinsame pädagogische Konzepte über Professionsgrenzen hinweg zu gestalten. Dabei kommt es bewusst „leicht“ daher, ist einfach in der Handhabung und nimmt einen besonderen Fokus auf die Kinderperspektive.

Das HandgepäK wurde insbesondere für Schulen konzipiert, die eng mit Trägern der freien Kinder- und Jugendhilfe zusammenarbeiten, ist aber als Unterstützung bei der Qualitätsentwicklung im Ganztag für alle anderen Schulen in gleicher Weise geeignet. Warum dies so wichtig ist, fasste Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack mit seinem Dank an alle Beteiligten zusammen: „Qualität entsteht nicht von allein und erhält sich auch nicht von selbst, wenn an ihr nicht stetig gearbeitet wird. Wir haben in Hamburg einige Erfolge vorzuweisen und gleichzeitig haben immer noch zu viele Hamburger Kinder am Ende der Grundschulzeit nicht die Basiskompetenzen erworben, um gut in die weiterführenden Schulen zu starten.“ Nach der gut besuchten Veranstaltung zog Dr. Arne Offermanns, Sachgebietsleiter im Ganztagsreferat, eine positive Bilanz. „Ich kann berichten, dass das Feedback sowohl zur Veranstaltung als auch zum Tool sehr, sehr gut war“, so Offermanns.  

Mehr Information
zurück zum Newsletter

Zum Weiterlesen

Leere Tafel mit Schwamm
colourbox.de

Hamburgs neue Schulleitungen und Stellvertretungen

Monat für Monat starten an Hamburgs Schulen neue Leitungen

Landesbetrieb Erziehung und Beratung
Adobe Stock

Was macht eigentlich der LEB?

Kurz vorgestellt: der Landesbetrieb Erziehung und Beratung

BERTINI
Jonas Walzberg

126 engagierte Jugendliche für sechs Projekte ausgezeichnet

BERTINI-Preis für Zivilcourage zum 28. Mal vergeben