Bundeswettbewerb „Zukunft gestalten"

Förderung für exzellente Berufsbildung in Hamburg

13. Juli 2020 Pressemitteilung

Hamburg hat beim Bundeswettbewerb „Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung (InnoVET)“ überzeugt. Der Beitrag des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB) ist unter den 17 ausgewählten Projekten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobten Wettbewerbs InnoVET. Den Experten lagen insgesamt 176 Anträge vor, darunter auch das Vorhaben des HIBB in Kooperation mit der Beruflichen Hochschule Hamburg (BHH). Das Hamburger Konzept beinhaltet den Aufbau eines Qualitätsmanagements für innovative Ausbildungsformate. Es soll mit einer Laufzeit von vier Jahren gefördert werden.

  • Schule, Familie und Berufsbildung
Mann und Frau arbeiten an einer Maschine
Model-Foto: Colourbox.de

Bildungsstaatsrat Rainer Schulz:  „Der Erfolg bei dem Wettbewerb InnoVET bestätigt uns darin, dass wir mit der beruflichen Bildung in Hamburg und der neu gegründeten Beruflichen Hochschule auf dem richtigen Weg sind. Die systematische Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung bedarf eines kontinuierlichen Qualitätsmanagements. Damit wollen wir die Kooperation der gleichberechtigten Lernorte Betrieb, Berufsschule und Hochschule besonders in den Blick nehmen und weiterentwickeln. Für Unternehmen und Lernende entfalten sich so die Vorteile des innovativen Bildungsangebots.

InnoVET fördert Konzepte für exzellente berufliche Bildung

Der Innovationswettbewerb InnoVET ist Teil der Nationalen Weiterbildungsstrategie der Bundesregierung. Das Bildungsministerium hatte Anfang 2019 Akteure der beruflichen Bildung aufgerufen, sich mit Ideen für innovative berufliche Aus- und Weiterbildung zu bewerben. Es gingen 176 Anträge ein, aus denen eine Expertenjury die vielversprechendsten Ideen auswählte, darunter auch das Konzept für die Qualitätssicherung der studienintegrierenden Ausbildung mit der BHH. Die Studiengänge der BHH bieten das Beste aus drei Welten: anspruchsvolle praktische Fertigkeiten im Lehrbetrieb, breites Wissen über das gesamte Berufsfeld in der Berufsschule sowie akademische Kompetenzen und wissenschaftliche Methoden in der Hochschule. Bei seiner Bewerbung setzte das Hamburger Institut für Berufliche Bildung den Schwerpunkt darauf, mit der BHH als Verbundpartnerin qualitätsgesicherte Strukturen an den drei Lernorten zu schaffen. Dadurch soll sich das neue Ausbildungsstudium langfristig am Markt etablieren und auch in andere Bundesländer und auf andere Hochschulen übertragen lassen.

Qualitätsmanagement für eine studienintegrierende Ausbildung an drei Lernorten

Mit der InnoVET-Förderung wird es möglich sein, gemeinsam mit der Beruflichen Hochschule Hamburg ein umfassendes und für andere Organisationsformen anwendbares Qualitätsmanagement (QM) zu schaffen. Das QM-Konzept soll somit bundesweit für die Realisierung studienintegrierender Ausbildungsformate nutzbar sein. Drei Bereiche stehen dabei im Fokus: die Lernortkooperation zwischen Betrieb, Hochschule und Berufsschule, die persönliche Beratung der Ausbildungsstudierenden und die Prüfungen. Es gilt, gemeinsam Werkzeuge und Instrumente zu erarbeiten und anzuwenden. So können sich beispielsweise Qualitätszirkel gründen, die didaktische Methoden, Prüfungsmodalitäten und digitale Lernformen weiterentwickeln. Auch können die Lehrenden gemeinsam Qualitätsstandards für die Lehrangebote an der BHH prüfen und bedarfsgerecht überarbeiten.

Rückfragen der Medien
Christine Gottlob, Pressereferentin
Hamburger Institut für Berufliche Bildung
Telefon: 040 42863 2314
E-Mail: christine.gottlob@hibb.hamburg.de
Internet: https://hibb.hamburg.de/

Johannes Noldt, Öffentlichkeitsarbeit BHH
Berufliche Hochschule Hamburg
E-Mail: johannes.noldt@hibb.hamburg.de
Internet: bhh.hamburg.de

 

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