Die Abkürzung „BRICS“ steht für die Anfangsbuchstaben der fünf Länder Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, die den Kern der Staatengruppe bilden. Die Gruppe verfolgt das Ziel, eine grundlegende Reform der globalen Governance-Strukturen, wie den Vereinten Nationen und den Bretton-Woods-Institutionen, zu fordern sowie die internationalen Beziehungen zu diversifizieren. Die BRICS-Staaten haben sich zu einem zentralen Akteur in einer Welt entwickelt, die sich von einer unipolaren westlichen Ordnung zu einer multipolaren Ordnung wandelt.
Im Publikumsgespräch diskutieren Prof. Dr. Miriam Prys (GIGA-Institut), Dr. Claudia Zilla (Stiftung Wissenschaft und Politik) und Dr. Sabine Morky (Universität Hamburg / Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik) unter der Moderation von André Schünke (NDR) Chancen, Ambitionen und Widersprüche der BRICS-Kooperation.
Der Termin findet statt am:
Mittwoch, dem 22. April 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Zentralbibliothek der Öffentlichen Bücherhallen, Am Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
Der Eintritt ist frei.
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