Als Dienstleistungszentrum der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) verantwortet das LI heute die Aus- und Fortbildung von rund 22.000 Lehrkräften an Hamburgs Schulen. Mit dem Jubiläum blickt das Institut auf ein Jahrhundert institutionalisierter Lehrkräftebildung zurück und würdigt die Gründung des damaligen IfL auf besondere Weise. Und das aus gutem Grund: Die Geburtsstunde des IfL markierte nicht nur den Anfang einer systematischen Professionalisierung des Lehrberufs, sondern auch die enge Anbindung pädagogischer Praxis an wissenschaftliche Erkenntnisse – ein zentraler Meilenstein für Hamburgs Bildungslandschaft.
Zu Beginn des Jubiläumsjahres hatte Senatorin Ksenija Bekeris einen öffentlichen Ideenwettbewerb zur Umbenennung des Landesinstituts initiiert. Mit dem neuen Namen startet das LI nun in die Zukunft – und lädt alle Hamburgerinnen und Hamburger herzlich dazu ein, diesen Wandel im Rahmen eines performativen Symposiums mitzuerleben.
Performatives Symposium: Geschichte erleben und hinterfragen
Das Herzstück der Jubiläumsveranstaltung findet in der Aula des LI statt: das performative Symposium. Mit einer interaktiven Skulptur und einer Live-Performance von 11:00 bis 19:00 Uhr sind die Besuchenden eingeladen, ihren eigenen Einfluss auf Geschichte und Wissensbildung sinnlich zu erfahren und zu hinterfragen. Im Vorfeld hatten auch Mitarbeitende des LI die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung des Symposiums einzubringen – etwa in Workshops zur Wahrnehmung der Räume oder zur partizipativen Erinnerungskultur. Auf der Suche nach Schnittstellen zwischen Menschen im LI, dem Gebäude und der Geschichte haben die Mitwirkenden im gegenseitigen Spiegel die sozialen, architektonischen und historischen Aspekte des Instituts neu erlebt, erkundet und ihre Erzählungen, Expertise und Erfahrungen geteilt.
Geleitet wird das performative Symposium von der Berliner Künstlerperson Christopher Loy und einem Team aus Performerinnen und Performern. „Mein Zugang zum LI und dessen Geschichte ist das Nicht-Sichtbare – die Leerstellen –, da diese Möglichkeiten zur Assoziation, zu Imagination zu ‚Neu‘- Erzählungen, aber auch zum Hinterfragen bieten. Das Format des Symposiums habe ich gewählt, um eine Vielfalt von Fragenden- und Erzählenden-Perspektiven innerhalb und außerhalb des LI miteinander in Verbindung bringen zu können“, so Loy.
Einblicke, Rundgänge und Installationen
Begleitet wird das Symposium durch Rundgänge der Architektin Ilga Nelles und der Künstlerperson Franziska Windolf. Videobeiträge und Installationen ergänzen das vielfältige Programm anlässlich des Jubiläums.
Veranstaltungsort: LI Hamburg, Felix-Dahn-Straße 3, 20357 Hamburg
Datum: Sonntag, 14. September 2025
Uhrzeit: 11:00 bis 19:00 Uhr
Der Tag des offenen Denkmals in Hamburg wird von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg koordiniert und vom Denkmalschutzamt der Behörde für Kultur und Medien gefördert. Weiterführende Informationen finden Sie hier https://denkmalstiftung.de/projekte/denkmaltag sowie auf der Website des Landesinstituts 100-Jahre-Lehrkräftebildung-Hamburg.
Rückfragen der Medien
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