Familiensenatorin Ksenija Bekeris: „Die Fachkräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste sollen noch näher am Alltag der Familien sein. Durch die enge Zusammenarbeit mit Eltern, Kitas, Schulen, Einrichtungen und Vereinen in den Sozialräumen schaffen wir starke Netzwerke für ein gutes Aufwachsen und mehr Beteiligung der jungen Menschen in ihrem Lebensumfeld. Durch die zusätzlichen Stellen soll mehr Zeit für Kinder, Jugendliche und ihre Familie ermöglicht werden, besonders in der Arbeit vor Ort. Gut aufgestellte ASD sind hilfreich, wenn sie nah an und mit den Bürgern arbeiten. Entscheidend ist, dass sie auch im direkten Kontakt zu den hilfebedürftigen jungen Menschen stehen. Nur dann können sie einen wirksamen Hilfeplan für junge Menschen aufstellen, der ihnen ein gutes Aufwachsen in Hamburg ermöglichen soll.“
Sozialraumorientiertes Arbeiten bedeutet, dass Unterstützung dort ansetzt, wo das Leben der Kinder und Jugendlichen stattfindet. Der Fokus liegt darauf, deutlich näher bei den Familien zu sein. So sichert die Stadt eine bessere Erreichbarkeit der Jugendhilfe im direkten Lebensumfeld der Kinder und Jugendlichen.
Ein zentraler Baustein der Qualitätsentwicklung ist dabei das Sozialpädagogische Fortbildungszentrum (SPFZ) in Bahrenfeld. Es gewährleistet eine kontinuierliche und fundierte Qualifizierung aller Beschäftigten der sieben Hamburger Jugendämter und unterstützt sie darin, aktuelle Herausforderungen fachlich fundiert und praxisnah zu bewältigen.
Familien-Staatsrätin Michaela Peponis: „Mit diesen Maßnahmen setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für eine moderne, engagierte und wirksame Jugendhilfe. Durch Nähe, Beteiligung und Professionalität entwickelt Hamburg weiter sein starkes Netz für Kinder und Familien in unserer Stadt. Wir arbeiten daran gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen der Allgemeinen Sozialen Dienste und der Jugendämter.“
Die Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) sind zentrale Anlaufstellen der Jugendämter und übernehmen vielfältige Aufgaben im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Dazu gehört u. a. die Beratung von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Familien in schwierigen Lebenslagen, im Bereich Kinderschutz die Einleitung und Koordination von Schutzmaßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls, die Prüfung, Gewährung und Begleitung von Hilfen zur Erziehung, die Unterstützung in akuten Krisensituationen, die Mitwirkung in familiengerichtlichen Verfahren sowie die Zusammenarbeit mit anderen sozialen Diensten, Beratungsstellen, Schulen, Kitas und weiteren Institutionen. Die ASD sind somit ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Jugendhilfe und tragen wesentlich zum Schutz und zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien bei.
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