Bildungssenatorin Ksenija Bekeris: „Der neue Schulcampus Struenseestraße ist eines der im Stadtbild sichtbarsten und markantesten Schulbauprojekte Hamburgs. Mich freut es sehr, dass die drei Schulen nach langer Bauzeit jetzt einziehen konnten und sich ihr Schulleben mit einer neuen Aufbruchstimmung verbinden kann. Die Schulen haben jeweils eigene Gebäude erhalten, teilen sich aber zentrale Flächen. Zum weiträumigen Campus gehörten auch zwei Sporthallen und eine Aula, die als gemeinsamer Mittelpunkt des Campus dient. Sie verbindet die Gebäudeteile und soll für schulische Veranstaltungen, Begegnung und Ganztagsangebote genutzt werden.“
Der Schulbetrieb startete bereits nach den Frühjahrsferien: Rund 2.200 Schüler:innen und 250 Lehrkräfte lernen und arbeiten inzwischen in den neuen Gebäuden mit ihren markanten Fassaden aus Keramik, Sichtbeton und farbigen Tonziegeln. Das Struensee-Gymnasium und das Deutsch-Französische Gymnasium haben rote und grüne Ziegelfassaden, das Gebäude der Ganztagsschule an der Elbe ist mit grünen Ziegeln gestaltet. Das Struensee-Gymnasium verfügt über vier bis fünf Parallelklassen pro Jahrgang, das Deutsch-Französische Gymnasium über drei bis vier. Die Ganztagsschule an der Elbe, eine Grundschule, hat vier Parallelklassen pro Jahrgang.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat rund 132 Millionen Euro in den neuen Schulcampus investiert. Neben den Schulgebäuden umfasst der Campus zwei übereinander angeordnete Einfeld-Sporthallen mit insgesamt zwei Hallenfeldern sowie zwei übereinander angeordnete Dreifeld-Sporthallen mit insgesamt sechs Hallenfeldern. Dieser Raum für Sport und Bewegung steht ab dem späten Nachmittag und am Wochenende auch dem Vereinssport zur Verfügung.
Ein Schwerpunkt des innovativen Bildungsbaus sind großzügige und zeitgemäße Lern- und Aufenthaltsflächen. Das Hamburger Motto „Gute Räume für gute Bildung“ zeigt sich unter anderem in der zentral gelegenen Aula, die die Gebäudeflügel miteinander verbindet und Raum für schulische Veranstaltungen, Begegnungen und Ganztagsangebote bietet. Auch für die Lehrkräfte stehen eigene Arbeitsplätze zur Verfügung. So kann jede Lehrkraft vor Ort Unterricht vor- und nachbereiten.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris betonte in ihrem Gruß an die Schulgemeinschaften die vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch die räumliche Nähe der drei Schulen ergeben, sowie die Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit, die mit dem Deutsch-Französischen Gymnasium für die Schüler:innen ganz konkret erlebbar wird. Das 2020 gegründete Gymnasium ist das dritte Deutsch-Französische Gymnasium in Deutschland und das einzige nördlich der Mainlinie und ohne direkte geografische Nähe zu Frankreich. Vor allem appellierte die Senatorin an die Schüler:innen, sich in das Schulleben einzubringen: „Dieses Haus gehört jetzt zu eurem Alltag. Nutzt seine Möglichkeiten. Sagt, was gut funktioniert und wo noch etwas besser werden kann. Bringt eure Ideen im Klassenrat ein und übernehmt weiter Verantwortung für eure Schule. Was aus den neuen Räumen wird, entsteht jeden Tag: durch euch und durch alle, die hier gemeinsam lernen und arbeiten!“
Junge Menschen sollten auch im Schulalltag erfahren, dass ihre Stimme zählt und dass Beteiligung auch Arbeit bedeute, so die Bildungssenatorin. Demokratiebildung ist ein Schwerpunkt des Struensee-Gymnasiums und zieht sich durch alle Stufen. In der Oberstufe wird sie zudem als eigenes Profil angeboten.
Die neuen Gebäude prägen das Stadtbild in Altona-Altstadt bereits von weitem. Auf dem großzügigen grünen Außengelände gibt es Raum zum Ausruhen, Austauschen, Spielen und Bewegen. Zusätzlich entsteht im Auftrag des Bezirksamts Altona ein neuer Jugendclub für das Quartier.
Mehr Infos zum Bauprojekt: https://bildungsbau.hamburg/projekte/schulbau/campus-struenseestrasse/
Ganztagsschule an der Elbe: https://gtselbe.hamburg.de/
Struensee-Gymnasium: https://struensee-gymnasium.de/
Deutsch-Französisches Gymnasium Hamburg / Lycée franco-allemand Hambourg: https://dfg-lfa.hamburg.de/das-dfg/
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