Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator: „Wir setzen unser milliardenschweres Modernisierungsprogramm für Hamburgs Schulen und unsere Sportinfrastruktur mit voller Kraft fort. Das Bauprojekt am Heinrich-Heine-Gymnasium ist dafür ein eindrucksvoller Beleg. Bis 2029 investieren wir über drei Milliarden Euro in Hamburgs Schulen. Und unsere Anstrengungen zeigen Wirkung: Der durchschnittliche Gebäudezustand von Hamburgs Schulen hat sich in den vergangenen zehn Jahren um über eine ganz Schulnote verbessert: von 3,5 auf zuletzt 2,4. Der Impuls für die neue Halle kam vor einigen Jahren aus dem Alstertal selbst, als es darum ging, mit Wohnungsbau für die Stadtteile und für Flüchtlinge auch die soziale und sportliche Infrastruktur mitwachsen zu lassen. Hierzu hatten wir uns mit Bürgerverträgen damals verpflichtet – jetzt geht die Idee in die Fertigstellung, ein großer Gewinn fürs ganze Alstertal!“
Ksenija Bekeris, Bildungssenatorin: „Gute Schule braucht gute Räume. Und sie braucht Orte, die den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Familien mitdenken. Am Heinrich-Heine-Gymnasium entsteht genau so ein Ort: mit neuen Flächen für Unterricht und Ganztag, einer modernen Mensa, einer Halle für Schul- und Vereinssport und zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten für den Stadtteil. So schafft dieser Neubau bessere Bedingungen für das Lernen, für Bewegung, Begegnung und für ein gutes Miteinander im Stadtteil.“
Jan Schneck, Geschäftsführer von SBH | Schulbau Hamburg: „Das Heinrich-Heine-Gymnasium erhält mit diesem Neubau ein zukunftsweisendes Gebäude, das modernes Lernen mit modernen Bauen verbindet. Wir legen großen Wert darauf, dass die neuen Räume den aktuellen Anforderungen von Schule und Sport gerecht werden und flexibel für zukünftige Nutzungen sind. Die nachhaltige Bauweise und der energieeffiziente Betrieb sind Maßstab für den Schulbau in Hamburg. Unser Anspruch ist es, mit diesem Neubau inspirierende Räume für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und den Stadtteil zu schaffen.“
Christian Borck, Schulleiter: „Die Schulgemeinschaft freut sich sehr schon bald dieses in Hamburg einzigartige Schulgebäude gemeinsam mit den Sportvereinen und Initiativen aus Poppenbüttel und dem Bezirk Wandsbek zu beziehen. Die große Sporthalle bietet mit dem Kletterturm nicht nur Hamburgs höchste Schulkletterwand, mit der großen Bühne und der angeschlossenen Cafeteria wird dies auch die größte Versammlungsstätte der Umgebung. Dies wird allerdings erst dadurch wertvoll, dass die Schule sich schon jetzt, mit diesem Gebäude in Zukunft aber noch mehr als verbindenden und aktiven Lebensort im Stadtteil versteht.“
Investitionen in Bildung, Schul- und Vereinssport
Mit einer Investitionssumme von rund 15 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von rund 2.400 Quadratmetern setzt die Stadt Hamburg ein starkes Zeichen für die Förderung von Bildung und Sport. Bereits in der Planungsphase wurden Sportvereine und die Nachbarschaft eng mit einbezogen und es wurde sich an dem Bürgervertrag Poppenbüttel orientiert, der an dieser Stelle eine neue Mehrzweckhalle für den Stadtteil vorsieht. Die neue Mehrzweck- und Zweifeld-Sporthalle mit rund 1.100 Quadratmetern wird sowohl dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen als auch als Veranstaltungsstätte für den Bezirk sowie für nachbarschaftliche Initiativen nutzbar sein. Es handelt sich um ein Pilotprojekt für Kreativsportarten wie Klettern oder Parkour. Neben einer Kletterwand erhält die Halle außerdem eine hochgelegene Bühne, die sich zum Speiseraum öffnet und diesen bei Bedarf für Veranstaltungen des Bezirks erweitert. Ergänzt wird das Angebot durch rund 1.300 Quadratmeter neue Unterrichts-, Ganztags- und Mensaflächen sowie eine moderne Mensa mit Vitalküche. Es wird sowohl feste Klassenräume als auch neue Lernlandschaften geben. Die Errichtung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Errichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gefördert.
Nachhaltige Bauweise und moderne Ausstattung
Das Bauvorhaben wird als Massivbau mit einer Holzfassade realisiert und erfüllt damit hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Die Sanierung der Außenanlagen und Siele erfolgt parallel zum Neubau, um die Infrastruktur des Standorts weiter zu optimieren. Die Arbeiten werden möglichst im laufenden Schulbetrieb durchgeführt.
Projektverlauf und Zeitplan
Der Baubeginn startete im Mai 2025, die Fertigstellung des Gesamtprojekts soll bis Ende 2026 erfolgen, sodass der Schulbeginn für Anfang 2027 vorgesehen ist. Nach Inbetriebnahme der neuen Sporthalle ist ab 2027 der Rückbau der alten Sporthalle sowie einem Pavillon für die Oberstufe vorgesehen. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Teilprojekten, darunter der Neubau der Sporthalle, die Schaffung neuer Unterrichtsflächen sowie die Sanierung der Außenanlagen.
Die architektonische Planung übernimmt das Büro Winking Froh Architekten aus Berlin. Für die technische Gebäudeausrüstung ist die ZB Zimmermann und Becker GmbH verantwortlich, die Freiraumplanung erfolgt durch schoppe + partner freiraumplanung.
Rückfragen der Medien
Behörde für Finanzen und Bezirke
Pressestelle
Telefon: 040 42823 1662
E-Mail: pressestelle@fb.hamburg.de
Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)
Pressestelle
Telefon: 040 42863 2003
E-Mail: pressestelle@bsfb.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsfb