Neue Bildungsmaterialen erschienen

Rechte Gewalt in Hamburg nach 1945

23. Februar 2026 Pressemitteilung

Die Website „Rechte Gewalt in Hamburg“ ist um neue Bildungsmaterialien ergänzt worden. Die Broschüre bietet einen regional fokussierten Zugang, um in der Bildungsarbeit rechte Gewalt zu thematisieren.

  • Schule, Familie und Berufsbildung
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Im Unterricht und in der außerschulischen Bildungsarbeit wird die Website bereits erfolgreich eingesetzt: Die im Forschungsprojekt HAMREA entwickelte dreisprachige Website gibt einen Überblick über die Entwicklung und lange Geschichte rechter Gewalt in Hamburg. Anhand vieler Beispiele informiert sie über Akteur:innen, ihre Taten und Netzwerke rechter Gewalt.

Neu erschienen sind jetzt „Bausteine für die Bildungsarbeit über rechte Gewalt in Hamburg seit 1945“. Die Broschüre stellt Methoden für die pädagogische Arbeit mit der Website vor. Sie verbindet grundlegende Informationen über die pädagogische Arbeit zu rechter Gewalt mit praktischen Tipps.

Broschüre und Arbeitsmaterialien stehen zum Download bereit. In gedruckter Form ist die Broschüre kostenlos im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung erhältlich. Zur Broschüre: https://rechtegewalt-hamburg.de/bildungsmaterialien/

Erstmals öffentlich vorgestellt werden die neuen Materialien bei einer Online-Veranstaltung am 26. Februar 2026 um 16:00 Uhr. Anmeldung

Das Forschungsprojekt HAMREA, die Webseite rechtegewalt-hamburg.de und die neu erschienenen Bildungsmaterialien sind ein Kooperationsprojekt der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Prof. Dr. Oliver von Wrochem, Vorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen: „Hamburg ist seit Jahrzehnten ein Zentrum rechter Gewalt in der Bundesrepublik. Viele Lehrkräfte und Multiplikator:innen wollen dies in der Bildungsarbeit zu thematisieren. Die neuen Bildungsbausteine tragen dazu bei, über die Kontinuität extrem rechter Gewalttaten in der Hansestadt und die dahinter liegenden Ideologien aufzuklären. Angesichts der Fülle rechter Gewalttaten ist dies auch ein wichtiges Anliegen von KZ-Gedenkstätten.“

PD Dr. Knud Andresen, Stellv. Direktor (komm.) der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg: „Das Projekt HAMREA steht auf zwei Säulen: zum einen die geschichtswissenschaftliche Erforschung der extremen Rechten in Hamburg seit 1945, zum anderen die Vermittlung. Nach der Website erfolgt nun mit den Bildungsmaterialien ein nächster großer Schritt. Ich wünsche mir eine große Verbreitung in der Stadtgesellschaft.“

Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg: „Mit der Entwicklung der Bildungsmaterialien stärken wir die politische Bildung zu rechter Gewalt und Ideologien. Die Materialien unterstützen junge Menschen dabei, gesellschaftliche Zusammenhänge einzuordnen, rechtsextreme Positionen kritisch zu hinterfragen und demokratische Werte zu reflektieren. Ziel ist es, Jugendliche in ihrer Urteilsfähigkeit zu stärken und sie zu ermutigen, sich aktiv und informiert gegen Ausgrenzung und Gewalt zu positionieren.“

Der Termin findet statt am:
Donnerstag, dem 26. Februar 2026, 16:00 Uhr,
Online Anmeldung 

Rückfragen der Medien 
Behörde für Schule und Berufsbildung
Landeszentrale für politische Bildung
Franziska Eggen | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 040 42823 4809
E-Mail: franziska.eggen@bsfb.hamburg.de
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Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen
Dr. Iris Groschek
Telefon: 040 428131 521
E-Mail: iris.groschek@gedenkstaetten.hamburg.de

Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
Maike Raap
Telefon: 040 431397 22
E-Mail: raap@zeitgeschichte-hamburg.de

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