Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „In diesem Jahr wird die Sporthallennutzung in den Sommerferien so umfangreich und komfortabel wie nie zuvor. Das sportliche Leben in Hamburg steht schließlich auch in den Ferien nicht still! Dies ist nur möglich, weil alle an einem Strang ziehen. Ich danke allen Beteiligten in den Bezirken und beim Bildungsbau Hamburg als Bewirtschafter der Hallen.“
Mandy Herrmann, Sprecherin der Geschäftsführerin von GMH | Gebäudemanagement Hamburg und SBH | Schulbau Hamburg: „Schulsporthallen gehören zu den meistgenutzten öffentlichen Gebäuden insgesamt. Mit der neuen Regelung gehen wir bewusst einen Schritt weiter, um die hohen Ansprüche an die Hallennutzung nicht nur zu erfüllen, sondern die Bedingungen für den Vereinssport in Hamburg gezielt zu verbessern. Die zusätzliche Reinigung der Schwerpunkthallen während der Sommerferien ist uns diese Investition wert, denn wir möchten, dass die Vereine optimale Voraussetzungen für ihren Trainings- und Wettkampfbetrieb vorfinden. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Sportinfrastruktur in unserer Stadt.“
Gezielte Reinigung für Schwerpunkthallen bedeutet flexible Nutzung für alle
Die Auswahl der rund 60 sogenannten Schwerpunkthallen erfolgte in enger Abstimmung mit den Sportabteilungen der Bezirksämter. Berücksichtigt wurden dabei die Erfahrungen der vergangenen Jahre sowie die tatsächlich angemeldeten und genutzten Zeiten im Jahr 2025. In diese Kategorie fallen Hallen, die in der Vergangenheit mindestens 20 Stunden pro Woche von Vereinen genutzt wurden. Für diese Hallen ist eine regelmäßige Reinigung während der Sommerferien sichergestellt. Hinzu kommen noch die Sporthallen an Schulstandorten, an denen während der Ferien Ganztagsbetreuungen stattfinden, da diese ohnehin gereinigt werden.
Die Sommerferien bieten zudem die Chance, geplante Instandhaltungs- bzw. Baumaßnahmen durchzuführen, ohne den Schulbetrieb einzuschränken. Dies erfolgte unter enger Abstimmung mit allen Beteiligten. Alle weiteren Hallen, in denen keine Bau- oder Instandhaltungsmaßnahmen stattfinden, sind weiterhin nutzbar. Für diese gilt: Vereine, die diese Hallen nutzen möchten, sind verpflichtet, die genutzten Flächen im Anschluss eigenständig besenrein zu hinterlassen. So wird eine flexible Nutzung ermöglicht und gleichzeitig ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen sichergestellt.
Vergabe der Nutzungszeiten und Ausblick
Die Vergabe der Nutzungszeiten erfolgt wie gewohnt über die jeweiligen Bezirke. Nach den Sommerferien werden die Erfahrungen ausgewertet, um gegebenenfalls die Auswahl der Schwerpunkthallen für das kommende Jahr anzupassen. Ziel ist es, die Auslastung der Sporthallen und Sportanlagen weiter zu verbessern und die Nutzungsintensität der bestehenden Sportstätten zu erhöhen.
Hintergrund: Erfolgreiche Öffnung der Schulsporthallen für den Vereinssport
Seit 2023 arbeitet Hamburg daran, die Nutzung der Schulsporthallen für den Vereinssport weiter zu öffnen und zu flexibilisieren. Pilotprojekte zur verlängerten Nutzung über 22:00 Uhr hinaus, zur gesicherten Wochenendnutzung und zur Nutzung während der Sommerferien haben sich bewährt. Die jetzt getroffene Regelung ist das Ergebnis eines intensiven Austauschs mit den Bezirken, dem Hamburger Sportbund und den Vereinen. Sie trägt dazu bei, die Sportinfrastruktur der Stadt optimal zu nutzen und den Vereinssport nachhaltig zu stärken.
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