Die Hamburger Volkshochschule (VHS) blickt erneut auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Rund 116.700 Hamburgerinnen und Hamburger nahmen 2025 an rund 9.700 Kursen, Workshops und Veranstaltungen teil – so viele wie noch nie zuvor in der 106-jährigen Geschichte der traditionsreichen Einrichtung. Nach dem bereits sehr erfolgreichen Vorjahr mit 113.600 Teilnehmenden konnte die VHS ihre Bedeutung als größte Weiterbildungsinstitution der Hansestadt jetzt erneut unterstreichen. Gleichzeitig ist die VHS einer der größten Anbieter im Bereich Deutsch als Fremdsprache mit 674 Integrations- und Deutschkursen für 11.852 Teilnehmende im Angebot.
Die höchsten Zuwächse wurden in den Bereichen „Digitales und Medien“ und „Kultur und Kreativität“ verzeichnet. Rund 1.200 Kurse hatte die VHS im Digital- und Medienbereich im letzten Jahr im Programm, davon entfielen rund 200 Kurse allein auf das Thema Künstliche Intelligenz. Die Nachfrage zu KI blieb ungebrochen hoch: Bildungsurlaube zur Künstlichen Intelligenz waren teilweise bereits neun Monate vor Kursstart vollständig ausgebucht. Ein besonders starkes Wachstum gab es außerdem im kulturellen Bereich. Insgesamt 28.000 Teilnehmende machten von den Angeboten Gebrauch. Von Malerei über Musik bis hin zu Handwerk ist die Nachfrage so hoch wie nie zuvor.
Für Bildungssenatorin Ksenija Bekeris ist die große Nachfrage ein Zeichen dafür, dass Hamburg eine Stadt der Wiss- und Lernbegierigen ist. „Die VHS leistet mit ihrem breiten Angebot einen unschätzbaren Beitrag für unsere Stadtgesellschaft. Ganz besonders habe ich mich im letzten Jahr über die Eröffnung des neuen Lernortes in der VHS-Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule gefreut“, so Bekeris. Auch über den erfolgreichen Start der zusätzlichen Müttersprachkurse an Kitas freut sie sich. „Je frühzeitiger wir mit der Sprachförderung auch bei den Müttern ansetzen, umso besser starten unsere Kinder in Kita und Schule. Mein herzlicher Dank geht an alle 1.600 Kursleitenden und die Mitarbeitenden der VHS.“
Für VHS-Direktor Uwe Grieger ist der Erfolg auch ein Ansporn, das Angebot einer ‚Bildung für alle‘ weiterhin aufrecht zu halten. „Denn Weiterbildung ist heute wichtiger denn je. Menschen aus unterschiedlichen Milieus und Generationen kommen zum Miteinanderlernen zusammen – und nebenbei entwickelt sich Verständnis und man wird offener für andere Sichtweisen und Meinungen. Das ist der Kitt, den wir für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt brauchen“, so Grieger.
Sonderzeichen und Namen können fälschlicherweise übersetzt werden