3.000 Urkunden an Kinder und Jugendliche verliehen

Wettbewerbsfest im Rathaus

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Drei von 2.000 Ausgezeichneten: Marco und Zehra mit ihrer Lehrerin Jasmin Petri vom Matthias-Claudius-Gymnasium
Drei von 2.000 Ausgezeichneten: Marco und Zehra mit ihrer Lehrerin Jasmin Petri vom Matthias-Claudius-Gymnasium Ulrike Klettner

Absolute Stille herrschte im Großen Festsaal, als Aaron Speidel, Achtklässler des Albert-Schweizer-Gymnasiums, das Wettbewerbsfest mit einem virtuosen Violinen-Solo eröffnete. Bei der feierlichen Veranstaltung im Hamburger Rathaus wurden am vergangenen Mittwoch rund 3.000 Urkunden an Kinder und Jugendliche verliehen. Seit über 30 Jahren ehrt die Stadt einmal im Jahr alle Schülerinnen und Schüler, die im zurückliegenden Jahr in Wettbewerben einen ersten Preis auf Landesebene gewonnen und/oder auf Bundesebene herausragende Leistungen gezeigt haben. Das Wettbewerbsfest ist eine Hamburgensie, um das andere Bundesländer Hamburg durchaus beneiden. 

Da der Großes Festsaal zwar groß ist, aber nun doch nicht so groß, dass er für über 2.200 Kinder und Jugendliche samt begleitenden Lehrkräften ausreicht, wurde der Festtag in vier Ehrungen unterteilt. Nach Bildungssenatorin Ksenija Bekeris, die am Vormittag den Anfang machte, gratulierte anschließend Staatsrätin Katharina von Fintel noch stundenlang bis in den Nachmittag hinein. Die ausgezeichneten Kinder und Jugendlichen haben an mehr als 90 Wettbewerben teilgenommen – von Vorlesewettbewerben, „Jugend musiziert“ und „Jugend debattiert“ über Fremdsprachenwettbewerbe, den Bertini-Preis oder die „Mathematik-Olympiade“ bis hin zu „Jugend forscht“ und „Jugend trainiert für Olympia“.

Einer der vielen begleitenden Lehrkräfte war Physiklehrer Sven Jessen vom Gymnasium Farmsen, der sich sichtlich über die Ehrung seiner Schülerinnen freute. Für „Jugend forscht“ habe er sie ganz leicht begeistern können, berichtete er. „Kinder sind motiviert, man muss ihnen nur die Gelegenheit und die Freiheit geben, sich überlegen zu können, was sie machen wollen – sie arbeiten im Prinzip immer gerne selbst“, so Jessen. Seine Kollegin Kim Seehase ergänzte: „Man muss es vielleicht manchmal ein bisschen herauskitzeln, aber dann haben sie ganz viel Interesse, immer weiterzumachen und hören auch gar nicht mehr auf!“ 

Frei nach dem Motto „Nach dem Fest ist vor dem Fest“ hat zum Schuljahresbeginn bereits die Wettbewerbsrunde 2025/26 begonnen. Infos zu allen Wettbewerben gibt es auf der Homepage. 

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