Doreen Zacharias
Mich motiviert, wenn Strukturen in Bewegung kommen – wenn Gespräche, die zunächst herausfordernd wirken, plötzlich Perspektiven öffnen. Gleichstellung heißt für mich nicht, Gleiches gleich zu machen, sondern Unterschiede gerecht zu behandeln. Sie ist ein Motor für Qualität und Zusammenarbeit. Ich sehe meine Aufgabe darin, Entwicklungen anzustoßen, die Schule als Arbeitsort fairer und zukunftsfähiger machen.
Besonders wichtig sind mir die Themen Vereinbarkeit, Führung in Teilzeit und Mental Load – also die Frage, wie Verantwortung zwischen Beruf und Familie partnerschaftlich verteilt werden kann. Ich möchte, dass Gleichstellung im Alltag sichtbar wird: in Entscheidungsprozessen, in Kommunikation und in der Art, wie Teams miteinander umgehen. Oft sind es kleine Veränderungen, die große Wirkung entfalten.
Ich wünsche mir eine Arbeitskultur, in der Vielfalt selbstverständlich ist – nicht als Schlagwort, sondern als gelebte Praxis. Eine Kultur, in der Unterschiede als Stärke verstanden werden und alle die gleichen Chancen haben, gehört zu werden. Wenn Gleichstellung gelingt, profitieren alle: Teams werden kreativer, Entscheidungen tragfähiger, und Schule wird zu einem Ort, an dem Menschen gerne arbeiten.
Magdalena Seils
Als alleinerziehende Mutter einer zehnjährigen Tochter weiß ich, wie anspruchsvoll es sein kann, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Diese Erfahrung prägt meine Haltung und mein Engagement. Sie motiviert mich, mich für Strukturen einzusetzen, die gerechte Chancen ermöglichen und unterschiedliche Lebensrealitäten berücksichtigen. Ich möchte dazu beitragen, dass Gleichstellung nicht als Zusatzaufgabe verstanden wird, sondern als selbstverständlicher Teil einer modernen und wertschätzenden Arbeitskultur. Besonders wichtig ist mir, Beschäftigte zu unterstützen, die in herausfordernden Situationen Orientierung oder Schutz suchen – sensibel, vertraulich und lösungsorientiert.
Gleichstellung ist für mich mehr als die bloße Umsetzung gesetzlicher Vorgaben – sie bedeutet gelebte Gerechtigkeit und Respekt. Besonders am Herzen liegen mir die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, faire Entwicklungsmöglichkeiten und der Abbau unbewusster Benachteiligungen. Ebenso wichtig ist mir der Schutz vor Grenzverletzungen und Diskriminierung, um sichere Arbeitsräume zu schaffen, in denen alle sich entfalten können.
Ich wünsche mir eine Arbeitskultur, in der Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern als Stärke verstanden wird. Eine Kultur, die auf Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt basiert und in der Führungskräfte Verantwortung für Gleichstellung übernehmen. Meine Vision ist eine Schule als Arbeits- und Lernort, an dem faire Strukturen, gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung selbstverständlich sind – weil nur so nachhaltige Chancengerechtigkeit entstehen kann.
Sonderzeichen und Namen können fälschlicherweise übersetzt werden