Nach spektakulärem Fund

Findling auf den Namen „Bramfels” getauft

08. April 2026 Pressemitteilung

Vor wenigen Wochen ist Hamburg um eine geologische Attraktion reicher geworden: Im Zuge der U5-Bauarbeiten wurde in Bramfeld ein 22 Tonnen schwerer Großfindling entdeckt, der mit acht Kubikmeter Volumen viertgrößter Hamburger Findling ist. Nun hat Umweltsenatorin Katharina Fegebank den steinalten Fund offiziell auf den Namen „Bramfels“ getauft.

  • Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft
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Nachdem die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende sowie das Bezirksamt Wandsbek und die Hochbahn öffentlich über Social Media dazu aufgerufen hatten, Namensvorschläge für den Findling einzureichen, sind hunderte von Ideen eingegangen. Die Hamburgerinnen und Hamburger überzeugten dabei wie gewohnt mit ihrer Kreativität: Von Vorschlägen in Anlehnung an den bekannten großen Elbstrand-Bruder wie „Junger Schwede“ oder „Schlaue Norwegerin“ über Namen wie „Allmende“ und „Bramscher Brocken“ bis hin zu weniger ernsthaften Ideen wie „Steini McSteinface“ und „Uwe der Urzeitkoloss“ war ein breites Spektrum vertreten. 

Die Entscheidung ist letztendlich auf einen Namen gefallen, der nicht nur Fundort und Beschaffenheit vereint, sondern auch mit großem Abstand für die größte Begeisterung digital und analog sorgte: Ab sofort heißt der neue Stein in Hamburgs Findlingsreihe „Bramfels“.

Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Was für ein toller Fund! Einen derart großen Findling konnten wir in Hamburg seit 25 Jahren nicht mehr in Hamburg nach oben befördern Genauso begeistert hat mich aber die rege Beteiligung nach unserem Aufruf und den vielen guten Vorschlägen. Mit ‚Bramfels‘ haben wir einen Namen gefunden, der eingängig ist, den Fundort schon im Titel trägt und sich mit einem kleinen Wortspiel nahtlos in die Tradition der Hamburger Findlingsnamensgebung einfügt.“

Dr. Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Der Fund des ‚Bramfels‘ ist nicht nur ein beeindruckendes geologisches Ereignis, sondern auch ein schönes Beispiel dafür, wie die moderne Verkehrsentwicklung in Hamburg immer wieder neue Geschichten schreibt. Während wir mit dem Bau der U5 die Stadt zukunftsfähig machen, entdecken wir dabei auch ihre Vergangenheit. Es freut mich besonders, dass so viele Hamburgerinnen und Hamburger sich an der Namensfindung beteiligt haben und der ‚Bramfels‘ nun als neues Wahrzeichen an die Verbindung von Fortschritt und Historie erinnert.“

Klaus Uphoff, technischer Geschäftsführer der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH: „Ein solch großer Findling ist auch für das U5-Projekt etwas Besonderes. Daher würden wir uns freuen, wenn der ‚Bramfels‘ später im Umfeld der U-Bahn-Haltestelle in Bramfeld erhalten bleibt – nicht nur als Naturdenkmal, sondern auch als Erinnerung an den Bau der U5.“

Nächster Halt: Ortsfindung

Während die Namensgebung nun abgeschlossen ist, wird weiterhin nach einem finalen Platz im öffentlichen Raum für „Bramfels“ gesucht. Momentan ist der Koloss seitlich der Baustelle gelagert. Die endgültige Entscheidung soll zeitnah erfolgen und unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren und Akteure getroffen werden. 

Rückfragen der Medien
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Philipp Wenzel | Pressesprecher
Telefon: 040 42840 8006
E-Mail: pressestelle@bukea.hamburg.de

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