Sozialer Klimaschutz in Hamburg

Förderung für Balkonkraftwerke unterstützt einkommensschwache Haushalte

08. September 2025 Pressemitteilung

So geht sozialer Klimaschutz! Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) gemeinsam mit der Caritas in den kommenden zwei Jahren einkommensschwache Haushalte – indem ein Großteil der Kosten für sogenannte Balkonkraftwerke übernommen werden.

  • Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft
Installiertes Balkonkraftwerk auf einem Wohngebäude
Balkonkraftwerke bestehen meist aus ein bis zwei Solarmodulen und einem Wechselrichter. AdobeStock / Robert Poorten

Ab Oktober können Interessierte Kontakt mit der Caritas aufnehmen und Förderanträge stellen. Beraterinnen und Berater der Caritas besuchen dann die Haushalte, sichten die Balkone und beraten entsprechend. Für ein passendes PV-Modul werden 90 Prozent der Gesamtsumme für das Balkonkraftwerk gefördert. So können Haushalte bis zu 500 Euro bei der Anschaffung und darüber hinaus langfristig an den Stromkosten sparen.

Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Mit der Balkonkraftwerk-Förderung vereinen wir nicht nur soziale Gerechtigkeit mit Klimaschutz und Energieeffizienz. Wir tragen auch dazu bei, dass einkommensschwache Haushalte Energiekosten sparen und so auch etwas für ihr Portemonnaie tun können. Ich freue mich, wenn viele Haushalte unser Angebot nutzen und damit auch einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Christoph Dreger, Leitung Caritas Stromspar-Check: „Die Förderung bietet Haushalten mit kleinem Einkommen die Möglichkeit, einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und zusätzlich die Stromkosten zu senken.“

Förderberechtigt sind Bezieherinnen und Bezieher von Bürgergeld, Sozialhilfe, Grundsicherung, Wohngeld, Asylbewerberleistungen, Kinderzuschlag, BAföG sowie Haushalte mit Einkommen unter dem Pfändungsbetrag. Im Förderzeitraum bis zum 31. Juli 2027 stehen für das Projekt rund 580.000 Euro zur Verfügung.

Alle Informationen zum Projekt gibt es auf der entsprechenden Website.

Rückfragen der Medien
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Pressestelle
Telefon: 040 42840 8006
E-Mail: pressestelle@bukea.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bukea

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