Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Bäume sind die natürliche Klimaanlage unserer Stadt. Als grüne Infrastruktur erhöhen sie unsere Lebensqualität und ermöglichen Biodiversität. Zeitgleich kühlen die rund 230.000 Straßenbäume unsere Stadt in immer heißeren Sommern ab, filtern Schadstoffe aus der Luft und binden CO2. Mit zusätzlichen Mitteln für die Pflanzung von Straßenbäumen wollen wir unsere erfolgreiche Arbeit gemeinsam mit den Bezirken fortsetzen. Im vergangenen Jahr war unsere Baumbilanz bereits zum zweiten Mal in Folge positiv. Diesen Erfolg wollen wir dieses Jahr wiederholen und dem Titel ‚Europas Stadt der Bäume‘ gerecht werden.“
Hamburgs Straßenbaumbilanz: 1.850 neue Straßenbäume und ein positiver Trend
Im Jahr 2024 konnte Hamburg zum zweiten Mal in Folge eine positive Straßenbaumbilanz vorweisen: Es wurden 1850 Straßenbäume gepflanzt und damit 285 mehr als in dem Jahr gefällt werden mussten. Seit 2015 ist Hamburgs Straßenbaumbestand kontinuierlich gewachsen. Insgesamt weist sie Statistik knapp 230.000 Straßenbäume im gesamten Stadtgebiet aus. Die Zahl der Baumfällungen durch Baumaßnahmen ist zuletzt deutlich gesunken. Während in den vergangenen Jahren rund 25 Prozent der Fällungen darauf entfielen, lag der Anteil 2024 trotz der Vielzahl an Baumaßnahmen bei rund 15 Prozent.
Ausgezeichnetes Straßenbaum-Management
Als „European City of the Trees“ ausgezeichnet, wirkt die Hansestadt in vielen Bereichen für Straßenbäume: Von besonderer Bedeutung sind der Erhalt und die Förderung der vorhandenen Bestandsbäume. Der hohe Anteil an Bäumen, die älter als 80 Jahre sind, bietet ein großes Potenzial für die Klimaanpassung in unserer Stadt. Der Baumschutz hat bei Straßenbauarbeiten Priorität, das digitale Baumkataster ermöglicht ein modernes Monitoring des Baumbestandes und Hamburgs Forschung untersucht u. a., welche Baumarten dem Klima in einer Metropole wie Hamburg künftig standhalten können. Beim Hamburger Ulmenprogramm werden zudem alle Ulmen auf öffentlichem Grund erfasst. Der Bestand wird kontinuierlich überwacht, kranke Bäume entfernt. Zur Vorbeugung werden darüber hinaus ausgewählte Ulmen und Baumgruppen geimpft, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken. Bei Neupflanzungen werden widerstandsfähige Ulmenarten verwendet.
Rückfragen der Medien
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Alexander Fricke | Pressesprecher
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