Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Der Japanische Schnurbaum ist ein lebendiges Stück Hamburger Geschichte und ein Beispiel für die Bedeutung alter Bäume in unserer Stadt. Die Hamburgerinnen und Hamburger dürfen stolz sein, dass wir mit diesem Baum sogar den weltweit stärksten Japanischen Schnurbaum an der Alster haben. Die Auszeichnung als Nationalerbe-Baum ist zugleich ein Auftrag, unser Engagement für Schutz und Pflege unserer Bäume weiter zu stärken. Zuletzt für unser innovatives und nachhaltiges Baummanagement als European City of the Trees ausgezeichnet, gehen wir diesen Weg in Hamburg weiter. Ich danke allen, die sich tagtäglich mit großem Einsatz für unser Stadtgrün engagieren – insbesondere in Zeiten, in denen die Herausforderungen für unsere Bäume wachsen.“
Mit dem Japanischen Schnurbaum (Styphnolobium japonicum) erhält nach dem Bergahorn im Hirschpark ein weiteres herausragendes Naturdenkmal diese besondere Würdigung. Der rund 150 Jahre alte Baum mit einem Stammumfang von über sechs Metern ist nicht nur ein prägendes Element der Alsterpromenade, sondern auch ein Symbol für die Anpassungsfähigkeit und Vielfalt des Hamburger Stadtgrüns.
Die Auswahl des Schnurbaums erfolgte durch das Kuratorium der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft, das bundesweit die Nationalerbe-Bäume bestimmt. Die Auszeichnung würdigt nicht nur das hohe Alter und die außergewöhnliche Vitalität des Baumes, sondern auch die vorbildliche Pflege und den Schutz durch die Stadt Hamburg. Nationalerbe-Bäume sind besonders langlebige, ökologisch wertvolle und kulturhistorisch bedeutsame Bäume, die unter besonderen Schutz gestellt werden. Die Initiative wird von der DDG getragen und soll das Bewusstsein für den Wert alter Bäume stärken.
Weitere Informationen zu Hamburgs Bäumen gibt es unter: www.hamburg.de/go/baeume
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