Schutz vor Überflutungen

Informationsangebote zur Starkregenvorsorge in Hamburg

05. Juni 2026 Pressemitteilung

Extremwetterereignisse nehmen zu und heftige Starkregenlagen kommen aufgrund des Klimawandels immer häufiger vor. Daher gewinnt die Vorsorge vor Überflutungen auch in Hamburg immer mehr an Bedeutung. Die Stadt Hamburg unterstützt Bürgerinnen und Bürger mit gezielten digitalen Service- und Beratungsangeboten dabei, Gebäude und Grundstücke effektiv vor den Folgen von plötzlichen Wassermassen zu schützen. Da sich solche lokalen Wetterextreme nicht zuverlässig vorhersagen lassen, ist schnelles und richtiges Handeln im Ernstfall entscheidend.

  • Umwelt, Klima, Energie, Agrarwirtschaft

Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Die verheerenden Sturzfluten im Ahrtal vor fünf Jahren haben uns eindringlich vor Augen geführt, welche Dimensionen Extremwetter auch bei uns in Deutschland annehmen kann. Der Klimawandel ist längst spürbar und bringt immer häufiger und intensiver Starkregen mit sich. Als Stadt setzen wir daher auf eine Anpassung unserer Infrastruktur. Wir investieren unter anderem in Rückhaltebecken und setzen auf Entsiegelung, damit Hamburg zur klimaresistenten Schwammstadt wird. Klar ist aber auch: Den besten Schutz erreichen wir nur gemeinsam. Deshalb unterstützen wir die Hamburgerinnen und Hamburger aktiv bei der Eigenvorsorge. Mit unseren digitalen Wegweisern und der Kampagne ‚Werde wetterwach!‘ liefern wir ganz praktische Hilfe, damit jede und jeder das eigene Zuhause und den eigenen Keller bestmöglich schützen kann.“

Verhaltenstipps und Hilfen für den privaten Schutz

Hinweise für die Akutsituation – wie das Meiden von Kellern bei Überflutung oder das Sichern von Öltanks – bietet das Infoportal www.extremwetter.hamburg im Rahmen der Kampagne „Werde wetterwach!“. Wer gezielt prüfen möchte, ob das eigene Gebäude potenziell gefährdet ist, kann auf geoportal-hamburg.de/ueberflutungsvorsorge mit wenigen Klicks potenzielle Wassertiefen ermitteln und bauliche Schutzmaßnahmen planen. Hierzu zählen beispielsweise der nachträgliche Einbau von Rückstauklappen in der Haustechnik oder die Installation von druckwasserdichten Kellerfenstern und temporären Barrieren an Lichtschächten.

Ergänzend dazu unterstützen die Hamburger Energielotsen Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter kostenfrei mit einem individuellen „Klimaanpassungs-Check“ direkt vor Ort am Objekt (www.hamburg.de/go/290502), um Schwachstellen am Gebäude präzise zu identifizieren. Für langfristige bauliche Lösungen auf dem eigenen Grundstück – von der Anlage einfacher Versickerungsmulden im Garten über die Installation von Zisternen bis hin zur schützenden Dachbegrünung – bietet zudem der neue RISA-Maßnahmenkatalog auf www.risa-hamburg.de konkrete und praktische Leitfäden für den privaten Schutz.

Rückfragen der Medien 
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) 
Philipp Wenzel | Pressesprecher 
Telefon: 040 42840 8006 
E-Mail: pressestelle@bukea.hamburg.de 

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