Das Zielszenario des Wärmeplans für das Jahr 2040 zeigt, welche Wärmelösungen an welchem Ort am besten geeignet sind. Über interaktive Karten im Wärmeportal Hamburg können Interessierte online einsehen, welche Art der Wärmeversorgung empfohlen wird. So wird deutlich, in welchen Bereichen dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen besonders geeignet sind, wo gemeinschaftliche Wärmeprojekte sinnvoll sein können und wo Wärmenetze ausgebaut oder verdichtet werden sollten.
Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Für eine erfolgreiche Wärmewende braucht es vor allem eins: Vertrauen. Die Menschen müssen wissen, woran sie sind: Kommt die Fernwärme oder setze ich auf die Wärmepumpe? Während der Bund hier einen Rollback einleitet, wichtige Regeln aufweicht und für Verunsicherung sorgt, halten wir in Hamburg Kurs. Mit dem neuen Wärmeplan schaffen wir Sicherheit und Orientierung. Die Bürgerinnen und Bürger, aber auch unsere Betriebe sind längst mittendrin im Umbau – das Interesse an klimafreundlichen Heizungen und unserer Förderung ist riesig. Wir lassen die Hamburgerinnen und Hamburger bei dieser Mammutaufgabe nicht allein, sondern gehen sie gemeinsam und mit Plan an. Ich kann daher nur an den Bund appellieren, schleunigst umzusteuern und bei der Wärmewende jetzt keine 180-Grad-Wende hinzulegen.“
Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: “Mit dem Wärmeplan schaffen wir eine wichtige Grundlage für die klimaneutrale Entwicklung Hamburgs. Schon unsere Machbarkeitsstudie zur Erreichung der Klimaschutzziele im Wohngebäudebereich hat hierfür wertvolle Erkenntnisse geliefert und gezeigt, wie die Wärmewende in den Quartieren gelingen kann. Nun verfügen Eigentümerinnen und Eigentümer, die Wohnungswirtschaft sowie Unternehmen über eine wichtige Orientierung für künftige Investitionen. So bringen wir Klimaschutz, Versorgungssicherheit und eine nachhaltige Stadtentwicklung zusammen.“
Im ausführlichen Bericht zum Wärmeplan erfahren Interessierte mehr über die Vorgehensweise bei der Planung, die angewandten Methoden und die wichtigsten Annahmen, die der Hamburger Wärmeplanung zugrunde liegen. Sie können sich auch über die Analysen zur Dekarbonisierung betrieblicher Prozesswärme und zum Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur für die Industrie informieren: https://hamburg.de/go/1177442
Im Beteiligungsbericht https://hamburg.de/go/1177440 können Interessierte nachvollziehen, wie das Fachwissen von Netzbetreibern, Bezirken, der Wohnungswirtschaft sowie der Zivilgesellschaft in die Wärmeplanung eingeflossen ist, welche Informationsangebote es für Bürgerinnen und Bürger gab und wie Hamburgs Unternehmen sowie Umlandkommunen in die Planungen einbezogen wurden.
Weitere Informationen und Materialien: Kommunale Wärmeplanung - hamburg.de
Rückfragen der Medien
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