Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Kopenhagen und Hamburg verbindet eine ganze Menge – nicht nur als lebenswerte Metropolen, sondern auch als Städte mit ambitionierten Klimazielen. Dänemark ist bei der Dekarbonisierung und insbesondere beim Umgang mit CCS/CCU-Technologien ein wichtiger Vorreiter in Europa. Für uns in Hamburg ist klar: Ohne diese Verfahren werden wir unsere Klimaneutralität nicht erreichen können. Sie sind elementar, um unvermeidbare Restemissionen wieder aus der Atmosphäre zu holen. Um unsere Industrie zukunftsfähig und klimaneutral aufzustellen, müssen wir von Best-Practice-Beispielen lernen. Ich freue mich daher sehr auf die Tage in Kopenhagen und bin gespannt, welche Impulse wir aus der dänischen Praxis für unseren Weg zur Klimaneutralität mitnehmen können.“
Das Programm der Delegationsreise
Während des Aufenthalts absolviert die Delegation ein kompaktes Fachprogramm. Dazu gehören ein Austausch mit der deutschen Botschafterin Anke Meyer sowie ein Round Table in den Räumen der Deutschen Botschaft mit dänischen CCS/CCU-Unternehmen, Verbänden und Wissenschaftsinstitutionen, der von der Deutsch-Dänischen Handelskammer mitorganisiert wird. Diese Veranstaltung bietet Raum für einen offenen Dialog, um sowohl Erfolge als auch Hemmnisse bei der Umsetzung von CCS-Projekten zu benennen und wirtschaftliche Synergien sowie Kooperationsmöglichkeiten beider Metropolregionen auszuloten.
Zudem informiert sich die Delegation bei „State of Green“, der zentralen öffentlich-privaten Partnerschaftsorganisation (PPP) Dänemarks für grüne Transformation, im Detail über die dänische Energiepolitik. Einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Projekte im Bereich CCU/CCS gibt in diesem Rahmen Dänemarks größter Energieversorger Ørsted. Praktische Einblicke in die Umsetzung von Großprojekten zur Energieeffizienz und Emissionsminderung liefert ein anschließender Besuch der modernen Müllverbrennungsanlage Amager Resource Centre (ARC). Bestandteil der Reise ist ebenso ein Austausch mit Line Barfod, der Kopenhagener Bürgermeisterin für Technik und Umwelt, bei dem kommunale Lösungsansätze auf städtischer Ebene diskutiert werden. Außerdem besucht die Delegation die Firma „Everllence“ und besichtigt das größte CCS-Forschungslabor in Kopenhagen.
Rückfragen der Medien
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Philipp Wenzel | Pressesprecher
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