Im Projekt „Einsatzführung und Lagebewältigung bei Biogefahren-Ereignissen“ (ELBE) erforschen die Feuerwehr Hamburg, das städtische Institut für Hygiene und Umwelt sowie das Fachamt Gesundheit des Bezirks Altona gemeinsam mit der Universität Hamburg und weiteren assoziierten Partnern, wie die Zusammenarbeit bei außergewöhnlichen biologischen Ereignissen verbessert werden kann. Die Beteiligten führen dazu eine mehrstufige Übungsserie mit steigender Komplexität durch. Das Zusammenspiel von Einsatzkräften, Laboren und Krisenstäben wird genau beobachtet und wissenschaftlich ausgewertet.
An der ersten Übungsstufe, einer sogenannten Planbesprechung, nahmen neben den Projektpartnern ebenfalls die Sozialbehörde Hamburg, die Polizei Hamburg, das Robert Koch-Institut sowie das Technische Hilfswerk teil. Der persönliche Dialog hat einmal mehr gezeigt, wie entscheidend Vernetzung, eine gemeinsame Sprache und ein abgestimmtes Vorgehen für den Ernstfall sind. Die Evaluation der Übung, insbesondere zur behördenübergreifenden Zusammenarbeit, wird nun in die Anpassung der jeweiligen Krisenmanagementkonzepte einfließen. Während bei dieser Übung alle Beteiligten noch gemeinsam an einem großen Besprechungstisch saßen, werden diese in der nächsten Übungsstufe räumlich voneinander getrennte Krisenstäbe aufbauen und deren koordiniertes Zusammenwirken üben.
Das Projekt „ELBE“ wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ mit rund zwei Millionen Euro gefördert.
Mehr Informationen unter: www.projekt-elbe.de