Neues Graffiti an der Sternschanze

Nachwuchs-Sprayer gestalten Luftmessstation

In einem Workshop hat Graffiti-Künstler Arik mit Kindern und Jugendlichen den Container der Luftmessstation Sternschanze neugestaltet. Er gehört zum Hamburger Luftmessnetzes, das vom Institut für Hygiene und Umwelt betrieben wird. Der Workshop wurde vom Verein Salut Deluxe e.V. unterstützt.

  • Institut für Hygiene und Umwelt
    • Sie lesen den Originaltext
Institut für Hygiene und Umwelt, Graffiti: Arik https://arik-art.com/

Seit dem Jahr 1984 steht im Schanzenpark ein Messcontainer des Hamburger Luftmessnetz. Er ist einer von 15 Messcontainern, die im ganzen Stadtgebiet Schadstoffwerte wie Ozon, Feinstaub und Stickoxide erfassen. Der Messcontainer ist ein beliebtes Objekt bei Sprayern: Immer wieder wurde er – trotz Zaun, meist in Nacht-und-Nebel-Aktionen – neu besprüht. Da sich der städtische Betreiber des Luftmessnetzes, das Institut für Hygiene und Umwelt, nicht mit allen „wilden Kunstwerken“ identifizieren konnte, wurde nun der Hamburger Graffiti-Künstler Arik offiziell beauftragt, dem Container ein neues Design zu geben. 

Arik hat das Konzept für das Design in einem Workshop mit Kindern und Jugendlichen entwickelt und auch gemeinsam umgesetzt. Der Workshop geht auf eine Kooperation mit dem Verein Salut Deluxe e.V. zurück, der kostenlose Kreativ-Workshops für Jugendliche anbietet. Die Teilnehmenden haben ein thematisch passendes Motiv entwickelt und konnten schließlich auch ausprobieren, wie man mit der Sprühdose umgeht. Alle Beteiligten haben die Hoffnung beziehungsweise den Wunsch, dass das Kunstwerk der Kinder und Jugendlichen möglichst lange unverändert bestehen bleibt.

Über das Hamburger Luftmessnetz
Das Hamburger Luftmessnetz (HaLm) erhebt bereits seit 1984 Daten zur Luftqualität in Hamburg. Es wird betrieben vom Institut für Hygiene und Umwelt (HU), dem Hamburger Landesinstitut für Lebensmittelsicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltuntersuchungen. Zurzeit betreibt das HaLm zur Messung und Bewertung der Luftqualität in Hamburg zwölf Stationen im Auftrag der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) und drei Sondermessstationen im Auftrag des Flughafens und der Firma Airbus. Alle Messungen erfüllen die Anforderungen der aktuellen Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (39. BImSchV).

Weitere Informationen

Zum Weiterlesen

AMELAG-Logo
RKI
Abwassermonitoring zeigt Infektionsgeschehen auf

Forschungsprojekt AMELAG geht in die nächste Runde

Das Projekt „Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung“ (AMELAG), an dem das Institut für Hygiene und Umwelt beteiligt ist, wurde 2025 modernisiert und wird 2026 fortgeführt – auch zur Vorbereitung auf die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie.

13. April 2026
Fahne mit dem Projekt Logo
Institut für Hygiene und Umwelt
Erste Übungsstufe erfolgreich bewältigt

Behördenübergreifendes Krisenmanagement bei Biogefahren

Über 40 Fachkräfte aus verschiedenen Behörden und Organisationen kamen zur ersten Übungsstufe im Projekt ELBE zusammen. Sie überprüften ihre Meldewege und Einsatzkonzepte anhand eines fiktiven Szenarios mit Ausbreitung einer hochansteckenden Krankheit in der Hansestadt.

26. März 2026
Hygiene-Update 2026 am HU
Institut für Hygiene und Umwelt
Netzwerk-Veranstaltung

Hygienefachkräfte tauschen sich aus

Am 26. März 2026 fand im Institut für Hygiene und Umwelt (HU) die Veranstaltung "Update für Hygienefachkräfte" statt. Im Fokus stand ein fachlicher und persönlicher Austausch unter Hygienefachkräften aus Hamburg und Umgebung.

30. März 2026