Internationaler Austausch

Seuchenschutz an See- und Flughäfen im Fokus

Am 21. und 22. November 2024 hat eine niederländische Delegation des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM) und des öffentlichen Gesundheitsdienstes das HU besucht. Ziel war der fachlich-inhaltliche Austausch zur Umsetzung der internationalen Gesundheitsvorschriften an See- und Flughäfen.

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Flug- und Seehäfen mit viel internationalem Reiseverkehr spielen bei der Vorbeugung und Bekämpfung der grenzüberschreitenden Ausbreitung von Krankheiten eine wichtige Rolle. Laut Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) müssen diese Grenzübergangsstellen stets genug Personal und die erforderliche Infrastruktur vorhalten, um auf potentielle gesundheitliche Notlagen internationaler Tragweite schnell reagieren zu können. Hamburg hat mit Hafen und Flughafen sogar zwei solcher Grenzübergangsstellen und gilt nicht erst seit den Projekten ARMIHN und GESA als Vorreiter beim Thema Seuchenschutz.

Für eine effektive Prävention und schnelle Reaktion im Ernstfall ist eine gute, internationale Vernetzung der medizinischen Dienste ungeheuer wichtig. Das Hamburg Port Health Center (HPHC) des Instituts für Hygiene und Umwelt hat daher die Anfrage des niederländischen RIVM aus Bilthoven (vergleichbar mit dem Robert Koch-Institut in Deutschland) gern aufgegriffen und freute sich über den Besuch von sieben Kolleginnen und Kollegen, die entweder im RIVM oder im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig und für Häfen und Flughäfen zuständig sind (unter anderem Rotterdam und Schiphol). Am Donnerstag stand der fachliche Austausch zu Vorbereitungen und Planungen nach den internationalen Gesundheitsvorschriften im Fokus, am Freitag fanden Besichtigungen im Hafen und am Flughafen statt.

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