Handlungsempfehlungen

  • Institut für Hygiene und Umwelt

Wenn an Bord eines Schiffes oder eines Flugzeugs ein Mpox-Verdacht festgestellt wird, ist die sofortige Kontaktaufnahme mit ärztlichem Personal dringend zu empfehlen. Benachrichtigen Sie auch unverzüglich die örtliche Gesundheitsbehörde des Anlaufhafens /-flughafens. Die erkrankte Person sollte sofort isoliert und nur von einer Person betreut werden, die einen Mundschutz, Handschuhe und Kittel (PSA) trägt. Körperkontakt sollten vermieden werden. Auch beim Kontakt mit möglicherweise kontaminierten Gegenständen sollte PSA getragen werden. Personen mit engem Kontakt zu dem Patienten sollten identifiziert und während der Inkubationszeit auf Symptome untersucht werden. Eine Postexpositionsprophylaxe (Impfung) kann in Betracht gezogen werden.

Zum Weiterlesen

Ebola-Virus unter dem Elektronenmikroskop
CDC/Cynthia Goldsmith

Hinweise zum Ausbruch des Ebolafiebers in der Demokratischen Republik Kongo

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach Ebola-Fieberfällen in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Uganda am 17.5.2026 eine Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen.

26. Mai 2026

Dauer der Ansteckungsfähigkeit

Mpox kann von Beginn der Symptome an übertragen werden. Erst nach vollständiger Abheilung aller Wunden, einschließlich des Schorfs, ist man nicht mehr ansteckend. Dieses kann mehrere Wochen dauern.

Präventive Maßnahmen

Der direkte Hautkontakt mit infizierten Menschen sollte vermieden werden. Insbesondere wechselnde Sexualkontakte können das Risiko erhöhen. Die Verhütung mittels Kondoms schützt nicht sicher vor einer Infektion. Die Schutzimpfung gegen Mpox ist zurzeit nur für bestimmte Risikogruppen empfohlen.