Seit dem Jagdjahr 2015/2016 führen wir im Rahmen des gemeinsamen Projektes „Tiergesundheitsmonitoring für Wildtiere in Hamburg“ der obersten Jagdbehörde (Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft - BUKEA), der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz (BJV) und dem Institut für Hygiene und Umwelt Untersuchungen durch. Dafür werden wir tatkräftig von Hamburger Jägern und Jägerinnen unterstützt. Diese bringen erlegte Wildtiere (unter anderem Wildschweine, Marderhunde und Füchse) zu uns, die wir auf Tierkrankheiten, Tierseuchen und Zoonosen (von Tier auf Mensch übertragbare Erkrankungen) untersuchen. Die Ergebnisse unserer Arbeit werden zu jedem Jagdjahr in einem Abschlussbericht veröffentlicht (siehe unten).
Die Jäger und Jägerinnen erhalten eine Aufwandsentschädigung für die Abgabe von Proben.
Neben dem Tiergesundheitsmonitoring wird Wildschweinefleisch, welches für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist, von uns auf „Trichinenfreiheit“ untersucht.
Hinweise zur Abgabe von Proben
- Die Proben müssen eindeutig gekennzeichnet sein.
- Proben können rund um die Uhr (24 Stunden) und 7 Tage die Woche (auch sonn- und feiertags) am Haupteingang des Instituts abgegeben werden.
- Proben (Organe, Blut) für Afrikanische Schweinepest und Klassische Schweinepest (Wildschweine) können auch gemeinsam mit Proben zur Trichinenuntersuchung abgegeben werden.
- Bitte verpacken Sie zur Untersuchung vorgesehene Tierkörper in zwei Plastiktüten!
- Die Untersuchungen auf Trichinen finden grundsätzlich nur einmal wöchentlich am Dienstag statt. Die Probenannahme für die Untersuchung am Dienstag erfolgt bis 9:00 Uhr. Proben, die nach diesem Zeitpunkt abgeben wurden, werden in der darauf folgenden Woche untersucht.