Grundmessprogramm

Leitfähigkeitsmesszellen

Beschreibung der Leitfähigkeitsmesszellen

  • Institut für Hygiene und Umwelt
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Der Salzgehalt, genauer die Konzentration von Ionen, lässt sich über die elektrolytische Leitfähigkeit ermitteln. Die elektrolytische Leitfähigkeit ist ein Maß für die Fähigkeit von wässrigen Lösungen den elektrischen Strom zu leiten.

Leitfähigkeitsmesszellen bestehen aus Elektrodenpaaren, an die eine Spannung angelegt wird. Der zwischen ihnen fließende Strom wird gemessen, dabei wird ausgenutzt, dass die elektrische Leitfähigkeit des Wassers proportional zum Salzgehalt ist. Im Bild unten sind drei Sensorflächen zu erkennen. Die beiden ringförmigen Elektroden sind die für die Strom- bzw. Spannungsmessung und damit für die eigentliche Leitfähigkeitsmessung eingebaut. Die dritte Elektrode zeigt den Temperatursensor.

Die Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit ist beschrieben in DIN EN 27888. Moderne Leitfähigkeitsmessgeräte verfügen neben den Messelektroden über einen eingebauten Temperaturfühler, der die automatische Temperaturkompensation der Messwerte auf die Bezugstemperatur sicherstellt. Die Bezugstemperatur muss bei den Ergebnissen unbedingt mit angegeben werden, da nur so eine Vergleichbarkeit möglich ist. Das Messgerät nimmt die tatsächliche Leitfähigkeit und Temperatur auf, rechnet anhand der Temperaturkompensationsfunktion auf die Bezugstemperatur 25°C um und zeigt die Leitfähigkeit bei der Bezugstemperatur an.

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